Trikots aus Vereinen der Regionalliga Südwest (und ehem. Süd)


2002/03: Rainer Scharinger

Stuttgarter Kickers - Regionalliga Süd

(vorbereitet)

Der gebürtige Karlsruher begann seine Karriere beim ASV Durlach, bevor er 1988 zum Karlsruher SC wechselte. Da er jedoch von Trainer Winfried Schäfer kaum für die erste Mannschaft berücksichtigt wurde zog es ihn 1993 zum VfR Mannheim und später zum 1. FC Pforzheim. 1997 kehrte er zum KSC zurück, kam jedoch erneut hauptsächlich für die zweite Mannschaft zum Einsatz. Scharinger wechselte zur Saison 1999/2000 zum SSV Ulm 1846, die überraschend in die Bundesliga aufgestiegen waren. Hier wurde er auf Anhieb zum Stammspieler, konnte den Abstieg nach nur einer Saison jedoch nicht verhindern.

 

Rainer Scharinger wechselte im Sommer  2001 zu den Stuttgarter Kickers. Nach 30 Pflichtspielen und zwei Toren in der Regionalliga Süd verließ er den Verein Ende August 2002 nach dem 7. Spieltag der Saison 2002/03. Nach weiteren Engagements beim SV Sandhausen und dem Bahlinger SC beendete der Mittelfeldmann 2006 seine aktive Karriere, im Alter von 39 Jahren.



2010/11: Markus Pazurek

 TSV 1860 München - Regionalliga Süd

(getragen)

Mit 21 Jahren wechselte Markus Pazurek vom VfB Stuttgart zu 1860 München. Wie beim VfB spielte er bei den Löwen für die Zweitbesetzung. Schnell etablierte er sich im defensiven Mittelfeld und spielte so eine tragende Rolle im Regionalliga-Team der Sechziger. Schon damals konnte man beim Defensivspezialisten einen echten Torriecher erkennen, schoss er in seinem Jahr in München immerhin sechs Tore in 29 Spielen. Nur beide Stürmer Gökhan Gümüssu und David Manga schafften mit je sieben Treffern knapp mehr.

 

Die talentierten jungen Löwen beendeten mit ihrem Trainer Bernhard Winkler die Saison 2010/11 auf einen guten achten Rang. Etliche Spieler schafften in den Folgejahren den Durchbruch bei den Profis: Christopher Schindler bei den Löwen und später in Huddersfield, Tobias Strobl in Hoffenheim und Borussia Mönchengladbach, sowie die Nationalspieler Kevin Volland und Bobby Wood. Markus Pazurek verließ die Löwen nach nur einem Jahr und spielte daraufhin mehrere Jahre in der dritten Liga, in Saarbrücken und bei Fortuna Köln.



2013/14: Stefan Haben

TuS Koblenz - Regionalliga Südwest

(getragen)

In mehreren Abschnitten seiner Karriere spielte Stefan Haben in seiner Heimat beim TuS Koblenz. Der 1m93 große Verteidiger spielte bereits in der Jugend für den Verein bevor er 2005 den Sprung in die erste Mannschaft schaffte. Wenig in der damals drittklassigen Regionalliga Süd eingesetzt, suchte er 2006 das Weite und spielte daraufhin zwei Jahre in den USA, sowie zwischen 2008 und 2010 für den SSV Reutlingen und die zweite Mannschaft der Frankfurter Eintracht.

 

Stefan Haben kehrte zur Saison 2010/11 zu TuS Koblenz zurück und setzte sich als Stammspieler in der Innenverteidigung durch. Den Abstieg 2011 in die Regionalliga konnte er allerdings nicht verhindern. Nach einer sechsmonatigen Zwischenstation bei Fortuna Köln im zweiten Halbjahr 2011, kehrte er Anfang 2012 nach Koblenz zurück, wo er in den darauffolgenden zweieinhalb Jahren spielte. Aus beruflichen Gründen konnte er zur Saison 2014/15 beim Regionalligisten seinen Vertrag nicht verlängern. So spielte er daraufhin noch ein Jahr für den FC Karbach, bevor er im Herbst 2015 seine Laufbahn beendete.



2015/16: Leandro Grech

SV Elversberg - Regionalliga Südwest

(getragen am 07.08.2015 im DFB Pokalspiel gegen Augsburg)

Im Alter von 25 Jahren wechselte der gebürtige Argentinier Leandro Grech im Jahre 2006 nach Deutschland zum damaligen Regionalligisten SC Pfullendorf. Es folgten Stationen in Aue, Sandhausen, Unterhaching und Aalen, bevor er im Sommer 2015 nach Elversberg wechselte, wo er vier Jahre später seine aktive Karriere beendete. Somit brachte es Leandro auf insgesamt 438 Einsätze in Deutschland, davon 107 in der 2. Liga und 141 in der 3. Liga. Dabei schoss der Defensivmann immerhin 30 Tore und bereitete 37 weitere Treffer vor.  Mit Elversberg scheiterte er leider zweimal in der Aufstiegsrunde zur 3. Liga: in 2016 gegen Zwickau (1-1, 0-1) und 2017 gegen Unterhaching (0-3; 2-2).

 

Eine seiner Torvorbereitungen konnte Leandro am 7. August 2015 für Elversberg in der 1. Runde des DFB Pokals gegen den FC Augsburg realisieren. Seine Flanke verwertete Kevin Maek per Kopf zur zwischenzeitlichen 1-0 Führung für Elversberg. Erst in der 83. Spielminute konnte Caiuby für den FCA ausgleichen. Nach einem Platzverweis in der Nachspielzeit verlor Elversberg das Spiel nach Verlängerung mit 1-3.



2015/16: Manuel Hasel

SV Spielberg - Regionalliga Südwest

(getragen)

In der Jugend des Karlsruher SC wurde Manuel Hasel bis 2010 ausgebildet, bevor er in die zweite Mannschaft des KSC in die Regionalliga Süd hochgezogen wurde. Zur Saison 2012/13 wechselte er in die Oberliga Baden-Württemberg zum TSV Grunbach, wo er zwei Spielzeiten blieb und fester Bestandteil der ersten Mannschaft war. Nach zwei Jahren, 60 Einsätzen und 11 Tore für Grunbach wechselte er zum Ligakonkurrenten SV Spielberg.

 

Gleich in seiner ersten Spielzeit im Karlsbader Ortsteil wurde er mit der Mannschaft 2015 Meister in der Oberliga BW und schaffte den Aufstieg in die Regionalliga Südwest. Dort schlug sich der SV Spielberg in der Spielzeit 2015/16 wacker, allerdings reichte es zum Schluss nicht für den Klassenerhalt und man stieg direkt wieder in die Oberliga ab. Bis 2019 und dem Abstieg des SV Spielberg in die Verbandsliga blieb der Mittelfeldmann dem Verein treu. Seine Bilanz für den Verein: 27 Tore und 10 Vorlagen in 147 Pflichtspielen.



2016/17: Tim Stegerer

FC 08 Homburg - Regionalliga Südwest

(getragen)

Nach seiner Zeit in der dritten Liga beim FC Saarbrücken, wechselte Tim Stegerer 2014 zum Regionalligisten FC 08 Homburg. Im Sommer 2017 stieg Homburg in die Oberliga ab; Stegerer blieb dem Verein jedoch treu und stellte im Folgejahr den direkten Wiederaufstieg in die Regionalliga sicher. Seitdem spielt der FC Homburg jedes Jahr oben mit.

Seit 2018 Co-Kapitän der Mannschaft, kommt der erfahrene Verteidiger bis heute auf 235 Pflichtspieleisätze für seinen Verein, bei insgesamt 14 Treffern und 27 Vorlagen.



2017/18: Marin Vidosevic

SC Teutonia Watzenborn Steinberg - Regionalliga Südwest

(getragen)

Erstaunlicherweise absolvierte der Kroate Marin Vidosevic den Großteil seiner Karriere nicht nur in Kroatien, sondern auch in Singapur, beim Warriors Football Club. Nach seiner Rückkehr aus Asien landete der Innenverteidiger Anfang 2017 beim SC Teutonia, wo er in der Rückrunde 2016/17 zehn mal in der Regionalliga zum Einsatz kam.

 

Allerdings stand für Teutonia am Ende der Spielzeit der Abstieg in die Hessenliga fest. Vidosevic verließ den Verein (heute FC Gießen) und fand nach kurzer Vereinssuche im September 2017 ein neues Engagement beim Hessenliga Konkurrenten Borussia Fulda.



2017/18: Edwin Schwarz

Stuttgarter Kickers - Regionalliga Südwest

(getragen am 06.04.2018 gegen die SV Elversberg)

Bis 2015 war Edwin Schwarz beim FC Bayern München aktiv. Dort hatte er ab seinem sechsten Lebensjahr alle Jugendmannschaften durchlaufen und spielte ab 2013 in der Regionalliga. Mit 20 Jahren verließ er den deutschen Rekordmeister und wechselte zu Viktoria Köln. Nur knapp scheiterte er mit seinem neuen Verein 2017 am Aufstieg in die dritte Liga, nach einer denkbar knappen (2-3; 1-0) Niederlage gegen Carl-Zeiss Jena.

 

Zur Saison 2017/18 folgte er seinem ehemaligen Kölner Trainer Tomasz Kaczmarek in die Regionalliga Südwest und heuerte bei den Stuttgarter Kickers an. Im defensiven Mittelfeld war der kopfballstarke Schwarz gesetzt, verpasste allerdings einige Spiele verletzungsbedingt. Für das Team aus Stuttgart Degerloch verlief die Saison allerdings sehr schlecht. Recht schnell fanden sich die Kickers im Abstiegskampf wieder und rutschten letztendlich am vorletzten Spieltag in die rote Zone. Nach dem darauf folgenden Abstieg der Kickers, kehrte Edwin Schwarz zur Saison 2018/19 nach Bayern zurück, wo er seitdem für die SpVgg Bayreuth in der Regionalliga spielt.



2017/18: Shqipon Bektasi

TSV Steinbach - Regionalliga Südwest

(getragen am 11.04.2018 gegen Hessen Kassel, siginiert, Spielspuren)

Geboren in Waldshut-Tiengen an der schweizer Grenze, durchlief der Stürmer die Jugendmannschaften des SC Freiburg. Kurz durfte er sogar Bundesligaluft mit dem SC schnuppern, allerdings reichte es für den Durchbruch nicht.  Nach mehreren Stationen in Heidenheim, Worms, Mannheim, Kassel und bei den Stuttgarter Kickers, wechselte er 2017 zum TSV Steinbach. 

 

Am 11.04.2018 traf er mit dem TSV Steinbach auf seinen ehemaligen Verein Hessen Kassel. Nachdem Kassel in der ersten Halbzeit in Führung gegangen war, wurde Bektasi im Strafraum vom gegnerischen Torhüter zu Fall gebracht. Teamkollege Trkulja verwandelte den fälligen Elfmeter. Allerdings ließ sich der KSV nicht davon beeindrucken und gewann das Spiel mit 3-1.



2017/18: Hüsni Tahiri

TSV Steinbach - Regionalliga Südwest

(vorbereitet)

Nach mehreren Jahren bei den Sportfreunde Siegen, der SpVgg Hadamar und dem SC Waldgirmes, kam der gebürtige Albaner Hüsni Tahiri im Jahr 2013 zum TSV Steinbach Haiger. Bis 2019 absolvierte er dort 105 Pflichtspiele, hauptsächlich in der Hessenliga und der Regionalliga Südwest. Er schoss dabei 21 Tore und bereitete 16 weitere vor.  Seit 2019 ist er in Steinbach als Co-Trainer aktiv. Am 21.05.2018 gewann der TSV Steinbach Haiger das Hessenpokalfinale mit 2-0 gegen Hessen Kassel, durch Tore von Sascha Marquet und Fatih Candan. Hüsni Tahiri stand im Kader, wurde jedoch nicht eingewechselt.



2019/20: Marcel Schmidts

SSV Ulm 1846 - Regionalliga Südwest

(Ausweichtrikot für das WFV-Pokalspiel am 21.08.2019 in Bösingen)

Lange pendelte der SSV Ulm zwischen der zweiten Bundesliga und der damals drittklassigen Oberliga, bzw. Regionalliga. Ende der 1990er Jahre kannte der Verein seine erfolgreichste Zeit: mit Trainer Ralf Rangnick gelang 1999 und 2000 der Durchmarsch bis ins Oberhaus. Das Abenteuer endete allerdings mit zwei Abstiegen, einer Insolvenz und einem Neustart 2001 in der Verbandsliga.

Seit 2016 spielen die Spatzen nun erneut in der Regionalliga Südwest. Von 2018 bis 2021 gewann der Verein zudem viermal in Folge den WFV Pokal, was sie mit elf Titeln zum alleinigen Rekordsieger des württembergischen Landespokals macht. In ihrem ersten Pokalspiel 2019/20 trafen die Ulmer vor 1.200 Zuschauern auf die Amateure des VfB Bösingen. Diese hatten sich zuvor gegen Landesligakonkurrent SSC Tübingen und überraschend gegen Oberligist SGV Freiberg durchsetzen können. In einer intensiven Partie schlug sich Bösingen tapfer und konnte eine gute Stunde mit dem Regionalligisten mithalten. Dennoch stand am Ende ein klarer 4-0 Sieg für den späteren Pokalsieger fest.



2019/20: Gianluca Alessandro

FC Bayern Alzenau - Regionalliga Südwest

(vorbereitet)

Der junge deutsch-italienische Rechtsaußen Gianluca Alessandro spielte in der Jugend bei den Offenbacher Kickers, Rot-Weiß Frankfurt sowie dem FSV Frankfurt, bevor er im Sommer 2018 zu Bayern Alzenau wechselte, damals in der Hessenliga. Dort überzeugte er in seinem ersten Jahr und feierte im Juni 2019 den Aufstieg in die Regionalliga Südwest.

 

In einer durch Corona beschnittenen Saison 2019/20, kam Alessandro in Liga und Pokal immerhin auf 17 Einsätze, in denen er zwei Tore erzielte und zwei weitere Treffer vorbereitete. Bayern Alzenau schaffte als Aufsteiger einen guten 10. Platz. Dennoch wechselte Alessandro zur Spielzeit 2020/21 zurück in die Hessenliga, zum FC Hanau 93.



2019/20: Ahmed Hellal Hosseini

FC Bayern Alzenau - Regionalliga Südwest

(vorbereitet)

Ausgebildet in der Jugend der TS Ober-Roden, stieg Torwart Ahmad Hellal Hosseini im Jahr 2017 in den Verbandsligakader der Mannschaft auf. Zwischen 2017 und 2018 sammelte er so erste Erfahrungen in der Verbandsliga Hessen Süd. Nach einer kurzen Station beim sächsischen Oberligisten Inter Leipzig, wechselte der afghanische Nationalspieler zur Saison 2019/20 in die Regionalliga Südwest, zum FC Bayern Alzenau. Dort bekam er allerdings kaum Spielpraxis. So verließ Hosseini den Verein nach nur einem Jahr, um beim Oberligisten SC Hessen Dreieich den nächsten Karriereschritt in Angriff zu nehmen.



2019/20: Lars Oesswein

FK Pirmasens - Regionalliga Südwest

(getragen, Spielspuren)

Linksfuß Lars Oesswein entwickelte sich im Nachwuchsleitungszentrum der roten Teufel in Kaiserslautern. Er spielte daraufhin für die U 23-Teams des VfB Stuttgart und des 1. FSV Mainz 05, bevor er zur Spielzeit 2019/20 zum FK Pirmasens wechselte. Er etablierte sich schnell in der Stammelf im linken Mittelfeld und kam so auf 14 Einsätze für die erste Mannschaft in der Regionalliga Südwest.

 

Nach nur einem Jahr verließ der ambitionierte junge Spieler allerdings den Klub und wechselte zu seinem Ausbildungsverein zurück, dem 1. FC Kaiserslautern. Dort schaffte er es in der Saison 2020/21 zwar fünf mal in den Drittligakader, wurde aber nicht eingesetzt und kam ausschließlich am Anfang der Saison für die zweite Mannschaft in der Oberliga zu Einsätzen. So wechselte er im Sommer 2021 in die Regionalliga West zu Alemannia Aachen, wo ihn sein Trainer Patrick Helmes bislang noch nicht in der ersten Mannscahft einsetzte.



2019/20: Djibril Diallo

FK Pirmasens - Regionalliga Südwest

(vorbereitet)

In den Jugendmannschaften des SC Freiburg, des 1. FC Saarbrücken und des 1. FC Kaiserslautern genoss der junge Stürmer Djibril Diallo bis 2018 seine fußballerische Ausbildung. Er startete daraufhin beim Oberligisten Hertha Wiesbach durch, wo er in der Saison 2018/19 in 33 Ligaspielen starke 12 Tore sowie drei Vorlagen beisteuerte.

 

So verpflichtete ihn Regionalligist FK Pirmasens zur Saison 2019/20, wo er letztendlich anderthalb Jahre, bis Januar 2021 blieb. Durchsetzen konnte er sich in dieser Zeit allerdings nicht: zwölf mal lief er für die erste Mannschaft in der Regionalliga Südwest auf, blieb aber ohne Torerfolg. Für die zweite Mannschaft des Klubs kam er auf sieben weitere Einsätze in der Verbandsliga Südwest, wo er sich immerhin an sechs Toren direkt beteiligen konnte. So kehrte er in der Winterpause 2020/21 an seine alte Wirkungsstätte in Wiesbach zurück und spielt seitdem wieder in der Oberliga Rheinland-Pfalz / Saar.



2019/20: Sven Sellentin

FK Pirmasens - Regionalliga Südwest

(getragen)

Im Mai 2016 stand der damals noch 22 Jahre junge Sven Sellentin kurz vor der Tür zum Profifußball, als er mit dem SV Elversberg in der Aufstiegsrunde zur dritten Liga denkbar knapp (1-1; 0-1) an den FSV Zwickau scheiterte. Bis 2018 blieb der gebürtige Landauer in Elversberg, bevor er nach einer weiteren Station beim FC 08 Homburg zur Saison 2019/20 zum FK Pirmasens wechselte.

 

Anfänglich noch mit wenig Einsatzzeiten, kam der Mittelfeldspieler nach der Winterpause immer besser in Form und etablierte sich als Stammspieler, bevor der Spielbetrieb covid-bedingt unterbrochen werden musste. So kam Sellentin in dieser Spielzeit auf elf Einsätze in der Regionalliga und zwei weitere im Südwestpokal. Da kam Pirmasens immerhin bis ins Viertelfinale, scheiterte allerdings nach Elfmeterschießen gegen den zukünftigen Pokalsieger aus Kaiserslauten. Aus beruflichen Gründen wechselte Sven Sellentin im Sommer 2020 zum Oberligisten FC Hertha Wiesbach, wo er seitdem wieder mit seinem ehemaligen Kollegen aus Pirmasens Djibril Diallo spielt.



2019/20: Cedric Guarino

TSG Balingen - Regionalliga Südwest

(vorbereitet)

Seit den 1990er ging es mit der Mannschaft der Zollernalb regelmäßig bergauf. In die Bezirksliga stieg die TSG Balingen 1993 auf, bevor ein Jahr später der Durchmarsch in die Landesliga gelang. 1995 erreichte die TSG den dritten Aufstieg in Folge in die Verbandsliga Württemberg. 

 

Nach über zehn Jahren in der Verbandsliga, gelang 2007 die Meisterschaft und damit der Aufstieg in die Oberliga Baden-Württemberg. Mit dem Gewinn der Oberliga BW Meisterschaft 2018 stieg die TSG Balingen erstmals in die Regionalliga Südwest auf, wo man sich bis heute halten konnte.

 

Teil der Mannschaft war in der Aufstiegssaison bereits Verteidiger Cedric Guarino. Trotz Unterbrechungen für sein Studium, lief der junge Rottenburger bislang 56 mal für die TSG Balingen in Liga und Pokal auf und ist aktuell fester Bestandteil der Mannschaft von Trainer Martin Braun.



2020/21: Quentin Fouley

Rot Weiß Koblenz - Regionalliga Südwest

(getragen)

Geboren in der südlichen Pariser Region, spielte Quentin Fouley in der Jugend in Ris-Orangis und beim FC Bourgoin-Jallieu. Über eine kurze Zwischenstation im Winter 2015/16 in der schottischen Edusports Academy, schloss er sich Ende Januar 2016 dem Regionalligisten FSV Luckenwalde an. Starke Leistungen in der Saison 2016/17 zogen auf ihn die Aufmerksamkeit der Eintracht aus Braunschweig, die ihn zur Saison 2017/18 für ihre zweite Mannschaft verpflichtete. Trotz starker Leistungen blieb der zentrale Mittelfeldmann nur ein Jahr beim BTSV und landete - nach weiteren Zwischenstationen in Erfurt und Rehden - im Sommer 2020 beim Südwest Regionalligisten Rot-Weiss Koblenz.

 

Dort integrierte sich der mittlerweile erfahrene Fouley im Mannschaftsgefüge sehr schnell und wurde prompt Mannschaftskapitän. Seine neun Tore und neun Vorlagen in 38 Regionalligaspielen trugen zum sehr guten zehnten Platz der Rot-Weißen 2020/21 bei. Bis 2019 noch in der Oberliga und 2016 gar in der Rheinlandliga, konnte sich der Verein mittlerweile in der Regionalliga etablieren.



2020/21: Patrick Lienhard

FC 08 Homburg - Regionalliga Südwest

(vorbereitet)

Der gebürtige Gengenbacher Patrick Lienhard durchlief die Jugend des SC Freiburg, bevor er 2011 im Alter von 19 Jahren die zweite Mannschaft des SC integrierte und Regionalliga spielte. Nach einer kurzen Station beim SVN Zweibrücken, schloss er sich 2014 Drittligist Jahn Regensburg an. Nach dem Abstieg des Jahns 2015 in die Regionalliga Bayern, wechselte Lienhard zu Regionalligist Eintracht Trier, wo er 2017 leider einen weiteren Abstieg miterleben musste, diesmal jedoch in die Oberliga.

 

So wechselte der flexibel einsetzbare Mittelfeldmann zur Saison 2017/18 zu Mitabsteiger FC 08 Homburg, mit dem 2018 die direkte Rückkehr in die Regionalliga Südwest gelang. Seitdem hielt Lienhard dem Verein die Treue und wurde zur Saison 2020/21 Mannschaftskapitän. Er avancierte zu einem der Leistungsträgern des Teams und konnte in bislang 113 Spielen für Homburg 20 Tore erzielen und 19 weitere Treffer seiner Kollegen vorbereiten.



2020/21: Damjan Marceta

FC 08 Homburg - Regionalliga Südwest

(vorbereitet)

Der gelernte Stürmer aus der Jugend-Akademie von Vojvodina Novi Sad in Serbien, sammelte erste Erfahrungen im serbischen Oberhaus in seiner Zeit beim FK Donji Srem Pecinci. Im November 2015 wagte er den Sprung nach Deutschland und schloss sich zuerst dem FC Tempo und kurz danach Rot-Weiß Frankfurt in der Hessenliga an. Nachdem administrative Probleme ein Engagement bei den Kickers Offenbach platzen ließen, wechselte er im Januar 2017 zu Teutonia Watzenborn-Steinberg, dem heutigen FC Gießen. Dort schlug er ein und kam auf eine beeindruckende Bilanz von 50 Toren und 12 Vorlagen in 67 Pflichtspielen.

 

Zur Saison 2019/20 wechselte der serbische Mittelstürmer zu Regionalligist FC 08 Homburg, wo er seitdem mit 29 Torbeteiligungen in 60 Pflichtspielen nichts von seiner Torgefährlichkeit einbußen musste. Knapp scheiterte er mit seiner neuen Mannschaft im August 2020 im Finale des Saarlandpokals am SV 07 Elversberg und verpasste somit seinen ersten Titel, beziehungsweise Pokalsieg.



2020/21: Timo Baier

SSV Ulm 1846 - Regionalliga Südwest

(getragen in Pokalspiel)

Mit seinem Ausbildungsverein, dem SSV Ulm, spielte der talentierte junge Mittelfeldmann Timo Baier in der A-Junioren Bundesliga Süd/Südwest. In der Saison 2019/20 kam er dabei für die U19 der Spatzen in Liga und Pokal auf insgesamt 12 Einsätze. In der darauf folgenden Saison 2020/21 wurde Baier nicht in der Regionalliga-Mannschaft eingestetzt. Er bestritt jedoch mehrere Spiele im württembergischen Landespokal, den der SSV Ulm sowohl 2020 als auch 2021 gewinnen konnte. Dabei setzten sich die Ulmer zwei mal hintereinander im Finale gegen den Regionalliga-Konkurrenten TSG Balingen mit 3-0 durch.

 

Auf der Suche nach Spielpraxis verließ Timo Baier zur Saison 2021/22 seinen Ausbildungsverein und wechselte zu Oberligist FV Ravensburg. Am Anfang der Saison noch verletzt, kam er im Laufe der Hinrunde zu ersten Einsätzen, unter anderem bei den Siegen gegen den Freiburger FC und dem FSV Bissingen.



2020/21: Jonas Fritschi

TSG Balingen - Regionalliga Südwest

(getragen)

Seit Sommer 2019 bei der TSG Balingen aktiv, konnte sich Verteidiger Jonas Fritschi mittlerweile im Abwehrverbund der Regionalligamannschaft etablieren. Der junge Mann aus Donaueschingen hatte vor seiner Zeit in Balingen seine fußballerische Ausbildung beim SC Freiburg genossen, wo er 2018 mit Spielern wie Nico Schlotterbeck oder auch Lino Tempelmann den DFB Pokal des Junioren gewinnen konnte, auch wenn Fritschi selbst damals nur ein Platz auf der Ersatzbank blieb.

 

Unter der Leitung des ehemaligen Bundesliga-Profis Martin Braun, konnte sich die TSG Balingen seit ihrem Aufstieg 2018 stets in der Regionalliga halten. Zudem zählt die Mannschaft aus dem Zollernalbkreis jedes Jahr zum Kreis der Mitfavoriten im Württembergischen Landespokal. Dort erreichten Jonas Fritschi und die Balinger sowohl 2020 wie auch 2021 das Endspiel, wo man allerdings beide male mit 0-3 gegen den SSV Ulm den Kürzeren zog.



2020/21: Rolf Mehroz Sattorov

Eintracht Stadtallendorf - Regionalliga Südwest

(getragen)

Lange in der hessischen Verbandsliga beheimatet, schaffte die Eintracht aus Stadtallendorf 2008 den Aufstieg in die Hessenliga und knapp 10 Jahre später 2017 gar den Sprung in die Regionalliga Südwest. Es folgte ein Auf- und Ab zwischen Regional- und Hessenliga. Mit nur drei Siegen und acht Unentschieden verlief die Regionalliga Saison 2020/21 der Eintracht sehr schlecht. Schnell fand man sich auf den letzten Tabellenplatz wieder und verließ diesen bis zum Saisonende nicht. So stieg Stadtallendorf 2021 erneut in die Hessenliga ab.

 

Rolf Sattorov wechselte Ende Januar 2021 vom KSV Baunatal zur Eintracht. Leider konnte er genauso wenig das Ruder herumreißen wie der Rest seiner Teamkolegen. In der Rückrunde bestritt der Stürmer 12 Regionalligaspiele, wobei er dabei meist eingewechselt wurde. Sein einziger Treffer gelang ihm am 35. Spieltag gegen die U23 der TSG Hoffenheim; ein Spiel das seine Mannschaft trotzdem mit 1-2 verlor.



2020/21: Nejmeddin Daghfous

FC Giessen - Regionalliga Südwest

(getragen am 05.06.2021 in Stadtallendorf )

Der Deutsch-Tunesier Nejmeddin Daghfous wurde 1986 in Kassel geboren, wo er in seiner Jugend auch mit dem Fußballspielen anfing. Über den KFV Baunatal, wechselte der Stürmer zur zweiten Mannschaft des FSV Mainz 05. In der damals viertklassigen Oberliga konnte er sich empfehlen und kam somit 2007 zu ersten Einsätzen für die Profis des FSV, in der zweiten Liga, unter Trainer Jürgen Klopp.

 

In den Folgejahren spielte Daghfous meist zweite Liga. Neben Mainz, spielte er im deutschen Unterhaus auch für Paderborn, Aalen, Würzburg und Sandhausen. Anfang 2021 wechselte er zu Regionalligist FC Giessen. Dort kam er in der Rückrunde 2020/21 auf insgesamt 12 Ligaeinsätze, in denen er immerhin zwei Tore erzielen konnte, am letzten Spieltag gegen Hessen Kassel. Der FC Giessen beendete die Spielzeit auf einem guten elften Tabellenplatz, die bislang beste Platzierung in der kurzen Vereinsgeschichte.



2021/22: Henry Jon Crosthwaite

Rot Weiß Koblenz - Regionalliga Südwest

(getragen am 08.08.2021 im DFB-Pokalspiel gegen Regensburg)

Der Deutsch-Engländer Henry Jon Crosthwaite spielte zwischen 2018 und 2020 für die B- und A- Jugend des SV Darmstadt 98. Mit beiden Jugendmannschaften schaffte er 2018 und 2019 den Aufstieg in die Bundesliga. Im Sommer 2020 wurde der junge Außenstürmer an Regionalligist Rot Weiß Koblenz verliehen. Gleich konnte er seine Fähigkeit unter Beweis stellen, als er mit seiner neuen Mannschaft den Rheinland Pokal im Juli 2021 gewann.

 

So qualifizierte sich RW Koblenz für die erste Runde des DFB Pokals 2021/22. Dort scheiterte man allerdings Anfang August bereits in der ersten Runde, nach einer klaren 0-3 Niederlage gegen den favorisierten Zweitligisten SSV Jahn Regensburg. Crosthwaite wurde zur Halbzeit beim Stand von 0-2 eingewechselt, konnte aber mit seinen Kollegen das Ruder nicht mehr herumreißen.



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