Trikots aus dem Kaukasus


2019/20: Michael Essien

FK Sabail

(getragen)

Der 58-fache ghanaische A-Nationalspieler Michael Essien spielte den Großteil seiner Profikarriere in europäischen Topklubs. Von 2003 bis 2015 holte er mit Olympique Lyon und dem FC Chelsea jeweils zwei Meistertitel. Neben etlichen nationalen Pokalsiegen gewann er mit den Blues 2012 auch die Champions League. Für die Königlichen von Real Madrid war er auf Leihbasis ebenfalls ein Jahr aktiv.

 

Nach einer weniger erfolgreichen Station bei den Rossoneri in Mailand, zog es den Mittelfeldmann 2015 nach Griechenland zu Panathinaikos Athen und daraufhin 2017 nach Indonesien, zu Persib Bandung. Die exotische Tendenz setzte sich fort, als er im März 2019 in Aserbaidschan, beim Erstligisten FK Sabail, in Baku unterschrieb. Gut anderthalb Jahre blieb Essien in Baku, war dort als Ergänzungsspieler und Erfahrungsträger aktiv. Bis zu seinem Karriereende in 2020 absolvierte er noch 15 Pflichtspiele für den FK Sabail.



2019/20: Rəşad Sadıqov
Qarabağ FK

(getragen, signiert)

Der Rekordspieler und ehemalige Kapitän der Nationalmannschaft Aserbaidschans spielte den Großteil seiner Vereinskarriere in seinem Heimatland: bei Neftchi Baku und dem Qarabağ FK. Von 2011 bis zu seinem Karriereende 2020 gewann der Verteidiger mit Qarabağ insgesamt sieben nationale Meistertitel und führte die letzten Jahre seine Mannschaft meist als Kapitän aufs Feld.

 

So spielte Rəşad Sadıqov regelmäßig auf europäischer Ebene: mehrmals in der Gruppenphase der Europa League, in der Saison 2017/18 gar in der Champions League. Die Gruppenphase eines europäischen Wettbewerbs überstand man allerdings nie. Nach fast 300 Pflichtspielen und dem Gewinn seiner siebten Meisterschaft mit Qarabağ, beendete der sechsfache Fußballer des Jahres Aserbaidschans im Sommer 2020 seine aktive Karriere, mit 38 Jahren.



2020/21: Keisuke Honda

Neftchi Baku

(vorbereitet für Ligaspiel)

Die Karriere des 98-fachen japanischen Nationalspielers ist geprägt von großen Namen, sowie vielen Stationen und Ländern. Angefangen in Japan bei Nagoya Grampus, ging der Weg des Stürmers mit der Nummer 4 erst nach Europa, wo er bei VVV-Venlo, CSKA Moskau und schließlich für den AC Mailand spielte. Mit zwei Meisterschaften und zwei Pokalsiegen, war seine Station in Moskau auch seine erfolgreiche.

 

Nach seiner Zeit in Europa packte Honda 2017 das Reisefieber: es zog ihn zuerst nach Mexiko, sowie später nach Australien und Brasilien. Mitte März 2021 erweiterte er seinen Lebenslauf um eine weitere Station, als er bei Neftchi Baku in Aserbaidschan unterschrieb. In den wenigen Wochen bis Saisonende lief Honda sieben mal auf und erzielte dabei zwei Tore. In einem knappen Titelrennen sicherte sich der Japaner mit Neftchi noch am letzten Spieltag den Meistertitel 2021, dank einem 1-0 Sieg gegen den direkten Konkurrenten Qarabag. Daraufhin trennten sich bereits die Wege und der mittlerweile 35-jährige Stürmer wechselte zum litauischen Ertligisten FK Suduva Marijampole.



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