Trikots von Vereinen der 2. Bundesliga


2001/02: Jan Hoffmann

SSV Reutlingen

(getragen am 21.09.2001 in Unterhaching)

Am 21.09.2001 spielte der SSV Reutlingen bei der SpVgg Unterhaching für den siebten Spieltag der zweiten Bundesliga. In der 79. Spielminute schoss Jan Hoffmann den Anschlusstreffer zum 2-3 für die Reutlinger. Trotz turbulenter Schlussphase blieb es dabei und so verloren die Schwaben knapp im Generali Sportpark vor 6.500 Zuschauern.

 

Nach dem Spiel tauschte Jan Hoffmann das Trikot mit seinem ehemaligen Reutlinger Kollegen Michael Gurski, der am Anfang dieser Spielzeit im Sommer 2001 nach Unterhaching gewechselt war.



2008/09: Daniel Brinkmann

Alemannia Aachen

(getragen)

Geboren in Detmold, fing Brinkmanns Karriere beim SC Paderborn an. Anfang 2008 wechselte er zu Alemannia Aachen, wo er anderthalb Saisons blieb und auf 34 Einsätze für die erste Mannschaft in der 2. Bundesliga und im DFB Pokal kam. Nach weiteren Stationen beim FC Augsburg und Energie Cottbus, holte Arminia Bielefeld den Mittelfeldmann 2014 zurück nach Ostwestfalen, wo er 2015 Drittligameister wurde und in die 2. Liga aufstieg.

 

Nach einer letzten aktiven Station ab 2017 beim SC Wiedenbrück beendete er seine Karriere im Januar 2020 um dort den Trainerposten zu übernehmen.



2009/10: Tarciso Rogério Pereira Melinho

TuS Koblenz - DFB Pokal

(getragen am 28.10.2009 im Pokalspiel gegen Hoffenheim)

Nach ersten gescheiterten Versuchen in Europa 1998 beim FC Villareal und 2002/03 in Griechenland, gelang dem Brasilianer schließlich 2005/06 der Durchbruch in Tschechien bei SK Sigma Olomouc, wo er sich langfristig als Stammspieler etablieren konnte. Zusammen mit seinem tschecischen Vereinskollegen Martin Hudec wurde er 2009 an TuS Koblenz in die zweite Bundesliga verliehen.

 

Dort wurde Melinho Stammspieler im zentralen Mittelfeld. Nachdem seine gute Anfangsform jedoch nachließ, verlor er seinen Stammplatz und wurde in der Rückrunde nicht mehr eingesetzt. Er wechselte am Ende der Saison zurück zu Sigma Olomouc. In diesem Jahr schaffte es Koblenz bis ins DFB Pokal Achtelfinale, wo man allerdings mit 0-4 gegen die TSG Hoffenheim verlor.

 



2010/11: Daniel Beichler

Hertha BSC Berlin

(vorbereitet für das Ligaspiel am 20.08.2010 gegen RW Oberhausen)

Der österreichische Angreifer Daniel Beichler spielte bereits ab der U8 beim SK Sturm Graz. Dort gab er Ende 2006 im Alter von 18 Jahren sein Debüt in der österreichischen Bundesliga. Nach einer kurzen Leihe an die Reggina 2007, konnte er sich in den Folgejahren bei Sturm durchsetzen. Bis 2010 hielt er dem Verein die Treue, gewann in diesem Jahr noch den ÖFB-Pokal, bevor er zur Saison 2010/11 zur gerade abgestiegenen Berliner Hertha in die zweite Bundesliga wechselte.

 

In Berlin plagte ihn allerdings schnell das Verletzungspech und der mittlerweile 21-jährige Beichler verletzte sich noch während der Saisonvorbereitung. Den Rest der Hinrunde kam er, wenn überhaupt, nur in der Regionalliga zum Einsatz und wurde für die Rückrunde an den FC St. Gallen in die Schweiz verliehen. Nach weiteren Leihen in den Folgejahren kehrte er 2013 zu Sturm Graz zurück, wo er noch zwei Jahre spielte und nach einer weiteren Saison beim SKN St. Pölten seine aktive Karriere beendete, aufgrund anhaltender Knieproblemen.



2010/11: Mike Wunderlich

FSV Frankfurt

(getragen)



2011/12: Shao Jiayi

MSV Duisburg

(getragen am 17.07.2011 gegen den Karlsruher SC)

Der vielseitig einsetzbare Mittelfeldmann aus China begann seine Karriere bei Beijing Guoan. Im Jahre 2002 wagte er den Sprung nach Deutschland und war erst für 1860 München, später für Energie Cottbus aktiv, bevor er im Sommer 2011 ablösefrei zum MSV Duisburg wechselte. Am 17.07.2011 saß Shao am ersten Spieltag der 2. Bundesliga im Spiel der Zebras beim KSC erst einmal auf der Ersatzbank. Nachdem der KSC bereits zur Halbzeit 3-2 führte, wurde er Mitte der zweiten Hälfte eingewechselt, konnte jedoch seiner Mannschaft nicht mehr zum Sieg verhelfen.

 

Nach sechs Monaten beim MSV wechselte Shao zurück zu seinem Heimatverein Beijing Guoan, wo er bis 2015 aktiv spielte und danach die Rolle des Sportdirektors übernahm. Der 41-malige chinesische Nationalspieler absolvierte in seinen gut 10 Jahren in Deutschland 183 Pflichtspiele, schoss dabei 25 Tore und bereitete weitere 26 vor.



2017/18: Mirko Boland

Eintracht Braunschweig

(getragen am 05.08.2017 gegen Heidenheim)

Im Rahmen des zweiten Spieltags 2017/18 emfing Eintracht Braunschweig den 1. FC Heidenheim. Nach einem Eigentor Heidenheims in der ersten Hälfte, schoss Mittelfeldmann Mirko Boland in der 80. Minute das 2-0 und entschied somit die Partie. Am Ende der Saison allerdings stieg die Eintracht nach nur drei Punkten in den letzten sieben Ligaspielen als Tabellenvorletzter in die dritte Liga ab.

 

Mirko Boland wechselte daraufhin für zwei Jahre nach Australien, zu Adelaide United, bevor er 2020 nach Deutschland zurückkehrte und sich Drittligist VfB Lübeck anschloss.



2017/18: Özkan Yildirim

Eintracht Braunschweig

(getragen)

In der Jugend des SV Werder Bremen entwickelte sich der offensive Mittelfeldspieler Özkan Yildirim, bevor er 2011 in die zweite Mannschaft Werders hochgezogen wurde und schließlich 2013 zu ersten Einätzen bei den Profis in der ersten Bundesliga kam. In den Folgejahren immer wieder von Verletzungspech gebeutelt, pendelte er zwischen Werders erster und zweiter Mannschaft. Nach einer kurzen Station bei Fortuna Düsseldorf, wechselte Özkan Yildirim im Sommer 2017 zu Eintracht Braunschweig, in die zweite Bundesliga.

 

Obwohl er in Niedersachsen auf 17 Pflichtspieleinsätze in der Saison 2017/18  kam, wurde er nicht verlängert und musste im Anschluss durch eine längere vereinslose Durststrecke. Anfang 2020 konnte er in der sich in der Türkei empfehlen und schloss sich Zweitligist Menemenspor an.



2018/19: Yanni Regäsel
MSV Duisburg

(vorbereitet für das Spiel am 23.09.2018 gegen Aue, Sonderpatch)

Der gebürtige Berliner Yanni Regäsel durchlief die Jugendmannschaften von Hertha BSC. 2012 gewann er in einer Mannschaft um Hany Mukhtar (später Bröndby, Benfica) und Louis Samson (später Erzgebirge Aue) den deutschen U17 Meistertitel. Regäsel wechselte im Januar 2016 zur Frankfurter Eintracht, wo er allerdings in zwei Spielzeiten veletzungsbedingt nur auf 11 Einsätze kam und sich somit nicht durchsetzen konnte.

 

Nach einer vereinslosen Zeit im Frühjahr 2018, schloss er sich im Juli des gleichen Jahres dem MSV Duisburg in der 2. Bundesliga an. Am 23.09.2018 stand Yanni Regäsel für das Heimspiel gegen Erzgebirge Aue im Kader der Zebras, wurde allerdings bei der 1-2 Niederlage nicht eingewechselt. Insgesamt kam er in der Saison 2018/19 auf sechs Einsätze für den MSV in Liga und Pokal. Nach dem Abstieg der Duisburger in die 3. Liga wurde der Vertrag des Verteidigers allerdings nicht darüber hinaus verlängert.



2018/19: Ahmet Engin
MSV Duisburg

(getragen)



2019/20: Sascha Mockenhaupt

SV Wehen Wiesbaden

(getragen am 28.06.2020 gegen St. Pauli)

Am 28.06.2020 fand der letzte Spieltag der 2. Bundesliga Saison statt. Die mathematisch bereits abgestiegenen Wiesbadener verabschiedeten sich mit einem 5-3 Heimsieg gegen St. Pauli aus der Liga. Innenverteidiger Sascha Mockenhaupt stand in diesem Spiel in der Startaufstellung und spielte durch. Auch an diesem Spieltag wurden die Trikots mit dem Sonderpatch der deutschen Corona Warn-App am rechten Ärmel beflockt.



2020/21: Serdar Dursun

SV Darmstadt 98

(getragen am 20.03.2021 in Braunschweig)

Als Sohn türkischer Gastarbeiter, wuchs Serdar Dursun in seiner Heimatstadt Hamburg auf, wo er früh bei kleinen lokalen Vereinen mit dem Fußball begann.

Nachdem er für die zweite Mannschaft von Hannover 96 seine ersten Tore in der Regionaliga Nord erzielen konnte, wechselte er 2011 noch vor seinem 20. Geburtstag in die Türkei. Nach einem etwas holprigen Anlauf, gelang ihm letztendlich der Durchbruch ab 2014 bei Drittligist Fatih Karagümrük. Nach 61 Ligaspielen und 16 Toren in der türkischen 2. Lig, holte ihn Zweitligist Greuther Fürth zur Saison 2016/17 zurück nach Deutschland.

 

Der Sturmtank fasste schnell Fuß und wechselte 2018 zu Ligakonkurrent Darmstadt 98. Dursun prägte in den drei folgenden Spielzeiten die Offensive der Lilien. Bis 2021 kam er auf die herausragende Bilanz von 59 Toren und 21 Vorlagen in 107 Pflichtspielen, schnappte 2020/21 Simon Terodde sogar die Torjägerkanone vor der Nase weg. Der Aufstieg des mittlerweile knapp 30-jährigen Stürmers ging weiter. Nach Auslauf seines Vertrags in Darmstadt, wechselte er im Sommer 2021 ins türkische Oberhaus, zu Fenerbahce Istanbul, wo er in seiner ersten Saison gleich 15 Treffer erzielte. Auch für die türkische Nationalmannschaft durfte er ab Herbst 2021 auf Torejagd gehen: durchaus erfolgreich, mit zwei Toren in der WM-Quali und fünf in der Nations League.



2022/23: Lewis Holtby

KSV Holstein

(getragen in Ligaspiel)



2022/23: Hendrick Zuck

1. FC Kaiserslautern

(getragen am 02.10.2022 gegen Braunschweig)



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