Trikots aus Frankreich


2010/11: Yannick Sagbo

Evian Thonon Gaillard FC

(getragen in Ligue 2 Spiel)

Nach ersten Erfahrungen bei der AS Monaco, wechselte der Franko-Ivorer Yannick Sagbo im Sommer 2010 zum Zweitligisten Évian Thonon Gaillard FC.

Mit dem Aufstieg in die Ligue 1 als Saisonziel, hatte der ambitionierte Klub mit großen Namen aufgerüstet: Olivier Sorlin, Guillaume Lacour oder auch Claudio Caçapa brachten ins Team viel Erfahrung aus dem französischen Oberhaus.

Mit 14 Torbeteiligungen schlug der damals 22-jährige Yannick Sagbo 2010/11 direkt ein. So erreichte der Klub das Ziel des Aufstiegs 2011 in die Ligue 1 und rüstete danach weiter auf. Für das Oberhaus verpflichtete der Klub gestandene Größen wie den Franzosen Sidney Govou und den dänischen Nationalspieler Christian Poulsen. Nach einer guten ersten Spielzeit in der Ligue 1, gestalteten sich die Folgejahre jedoch schwieriger. Nach einem Abstieg 2015 und einem Konkurs, musste der Klub 2017 in den Niederungen des französischen Fußballs ganz neu starten, als Thonon Évian Grand Genève FC. Die Savoyen hatte Sagbo 2013 bereits verlassen und spielte danach in England und im Katar.



2012/13: Florian Raspentino

Olympique Marseille

(getragen, Spielspuren)

Der Franko-Algerier Florian Raspentino durchlief nicht dauerhaft die Jugendabteilungen großer Vereine. Seine Karriere begann im Marseiller Umland, beim Dorfverein Gignac-la-Nerthe und später beim Viertligisten US Marignane. Nach einer weiteren und erfolgreichen Station in Agde, wurde er 2011 im Alter von 22 Jahren vom FC Nantes rekrutiert, wo ihm schließlich der Durchbruch im Profifußball gelang.

 

Während seines Jahres in Nantes, damals in der zweiten französischen Liga, gelangen ihm in 32 Pflichtspielen acht Tore, was das Interesse größerer Vereine weckte. So wechselte der Stürmer im Sommer 2012 zu Olympique Marseille, wo er immerhin auf 15 Einsätze in der Spielzeit 2012/13 kam und die Gruppenphase der Europa League bestritt. Ein Torerfolg blieb ihm dabei allerdings verwehrt. Zum 20. Jubiläums des Champions League Sieges 1993, bespielte OM in dieser Saison dieses einzigartige Auswärtstrikot, mit trikolorem Rand und einem Wappen im Style der erfolgreichen 1970er Jahre.



2015/16: Abdoulaye Keita

SC Bastia

(vorbereitet für Coupe de France Spiel)

Der beliebteste und erfolgreichste Verein Korsikas ist der 1905 gegründete SC Bastia, gelegen im Norden der französischen Mittelmeerinsel. Seine erfolgreichste Zeit hatte der Verein gegen Ende der 1970er Jahre, als man 1978 das Finale des damaligen UEFA Pokals erreichte und drei Jahre später den französischen Pokal gewinnen konnte. Allerdings war in der Coupe de France, wie auch 2016, meistens schon in der ersten oder der zweiten Hauptrunde Endstation.

 

In der französischen Liga war der SC Bastia bis 2017 vorwiegend im Oberhaus unterwegs. Ein sportlicher Abstieg und extreme finanzielle Nöte brachten den Verein 2017 an den Rande des Konkurs. Letztendlich wurde zur Spielzeit 2017/18 im fünftklassigen National 3 neu gestartet. Dennoch konnte sich der Klub schnell wieder hocharbeiten: nach dem Aufstieg 2020 in den drittklassigen Championnat National, gelang 2021 die Rückkehr in die Ligue 2, wo man sich in der darauf folgenden Spielzeit auch halten konnte.



2016/17: Ibrahima Baldé

Stade Reims

(getragen in Ligaspiel)

Der Senegalesische Stürmer Ibrahima Baldé verließ mit 16 Jahren seine Heimat um sich 2006 in Buenos Aires den Argentinos Juniors anzuschließen. 

Zu ersten Profieinsätzen kam er nur wenige Jahre später in 2010, nach seinem Wechsel zu Atlético Madrid. Es folgten eine erfolgreiche Leihe 2010/11 an CD Numancia in der Liga2, sowie ein weiterer Wechsel im Sommer 2011 zum spanischen Erstligisten CA Osasuna. Mit einer starken Bilanz von 16 Toren in 64 Spielen zwischen 2010 und 2012 in Spanien, verabschiedete sich der damals 23 Jahre junge Stürmer zur Saison 2012/13 nach Russland.

 

Er wechselte zum Erstligisten Kuban Krasnodar, wo er in den folgenden vier Jahren mit 28 Treffern und 11 Vorlagen in 99 Einsätzen überzeugen konnte. Nach dem Abstieg Kubans 2016 in die zweite russische Liga, wechselte er zur Saison 2016/17 zum französischen Erstligaabsteiger und Traditionsverein Stade Reims. In der Ligue 2 kam Baldé auf eine durchwachsene Bilanz von sechs Torbeteiligungen in 21 Ligaspielen; seine Mannschaft verpasste mit dem siebten Tabellenrang den direkten Wiederaufstieg ins französische Oberhaus. So verließ er Frankreich im Sommer 2017 und wechselte nach Rumänien zu CFR Cluj, wo er ein Jahr später mit der rumänischen Meisterschaft seinen ersten Titel feiern konnte. Seine vier Tore in 13 (meist Kurz-)Einsätzen trugen ihren Teil zu diesem Erfolg bei.



2019/20: Younès Kaabouni

FC Sochaux Montbéliard

(getragen im Pokalspiel gegen Épinal am 16.11.2019)

Geboren im französischen Südwesten, durchlief Younès Kaabouni die Jugendabteilung von Girondins Bordeaux. 2013, im Alter von 18 Jahren, wurde er in die Profimannschaft befördert und kam daraufhin auf einige Einsätze in der ersten Mannschaft. Nachdem er sich in den Folgejahren jedoch nie richtig durchsetzen konnte, schloss er sich nach einer kurzen vereinslosen Zeit Anfang 2019 dem FC Sochaux, im Osten Frankreichs, an. Beim Zweitligisten kam er schnell zu besseren Einsatzzeiten und konnte sich so zur Spielzeit 2019/20 als fester Bestandteil der ersten Mannschaft etablieren.

 

Seit 2014 in der Ligue 2, schaffte es der ehemalige Peugeot Werkclub allerdings noch nicht ins Oberhaus zurückzukehren. Auch in der Coupe de France schaffte es der Verein in der jüngeren Vergangenheit nicht, außer eine Halbfinal-Teilnahme 2016, an frühere Erfolge anzuknüpfen. Im November 2019 mussten Sochaux und Younès Kaabouni bereits in der ersten Runde die Segel streichen, als sie beim Viertligisten SAS Épinal überraschend mit 0-2 scheiterten.



2019/20: Romain Del Castillo

Stade Rennes

(vorbereitet für Spiel gegen Lazio Rom am 12.12.2019)

Überraschend gewann der Stade Rennais 2019 die Coupe de France, nach einem Finalsieg im Elfmeterschießen gegen den favorisierten Paris Saint-Germain. Durch diesen Sieg qualifizierten sich die Bretonen für die Europa League 2019/20. Was darauf folgte war leider ernüchternd. In einer eigentlich recht ausgeglichenen Gruppe mit Lazio, Celtic und Cluj, stand Rennes nach fünf der sechs Gruppenspiele mit nur einem Punkt da.

 

So waren die Franzosen vor dem letzten Gruppenspiel zuhause gegen Lazio Rom bereits ausgeschieden. Immerhin verabschiedeten sie sich erhobenen Hauptes aus der Europa League, mit einem 2-0 Heimsieg im letzten Spiel gegen Lazio Rom, vor ihrem Publikum im heimischen Roazhon Park. Die Spielzeit 2019/20 verlief für die Mannen von Trainer Julien Stéphan in der Liga dafür umso erfolgreicher. Mit einem dritten Platz hinter Paris und Marseille, erreichten sie ihre bislang beste Platzierung in der Ligue 1 und qualifizierten sich somit erstmalig für die Champions League im Jahr 2020/21.



2019/20: Benoit Badiashile

AS Monaco

(getragen in Ligaspiel, Spielspuren)

Der 1m94 große Innenverteidiger wurde 2001 im französischen Limoges geboren. Nach seinem Wechsel 2016 zur Jugendakademie der AS Monaco, durchlief er ab der U16 auch alle Jugendmannschaften des französischen Fußballverbands. Nach starken Einsätzen in der UEFA Youth League 2017, wurde er zur Spielzeit 2018/19 in die erste Mannschaft der ASM hochgezogen, wo er ab November 2018 zu regelmäßigen Einsätzen kam.

 

Nach knapp drei Jahren und über 80 Einsätze für die erste Mannschaft der Monegassen, steht der mittlerweile 20-Jährige Verteidiger für die Spielzeit 2021/22 auf dem Wunschzettel mehrerer Topvereine.



2020/21: Mehdi Jeannin

FC Sochaux Montbéliard

(vorbereitet für das Ligue 2 Spiel in Toulouse am 14.09.2020)

Der franko-Algerier Mehdi Jeannin, geboren in Besançon im Osten Frankreichs, begann seine Laufbahn beim unterklassigen Verein AS Ornans. Mit 20 Jahren wechselte der Torhüter 2011 zum Zweitligisten Clermont Foot 63, wo er sich schließlich ab der Saison 2014/15 als Nummer eins im Tor etablierte. Über acht Jahre blieb er in Clermont und wurde dabei 107 mal eingesetzt.

Ab 2017 wurden ihm in Clermont allerdings immer wieder ausgeliehene Torhüter vorgezogen. Erst Paul Bernardoni, sowie danach Rémy Descamps und Maxime Dupé beförderten ihn für mehrere Jahre auf die Ersatzbank. So entschloss sich Mehdi Jeannin im Januar 2020 zu Ligakonkurrent FC Sochaux-Montbéliard, nahe seine Heimatstadt Besançon, zu wechseln. Auch dort musste er sich hinter Stammtorwart Maxence Prévot einordnen und kam bislang auf drei Einsätze in der Coupe de France 2020/21.



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