Krylya Sovetov Samara


2012/13: Ibragim Tsallagov

KS Samara - Premier Liga

(vorbereitet)

Die Laufbahn des Ibragim Tsallagov begann in Nordossetien, bei Alanija Vladikavkas. Mit 18 Jahren wechselte er Anfang  2009 in die Jugend von Krylya Sovetov Samara, wo er bereits 2010 in den Profikader aufrückte. Bis Ende 2016 blieb der Mittelfeldmann den Flügeln treu und durchlebte mit dem Verein sämtliche Höhen und Tiefen. Feiern konnte Tsallagov mit KS Samara 2013 nach einer verkorksten Saison die Rettung in der Abstiegsrelegation gegen Spartak Nalchik.

 

Leiden musste er ein Jahr später 2014, als man erneut in die Relegation musste und an Torpedo Moskau scheiterte. Dafür setzte sich KS Samara in der darauf folgenden Saison als Meister im russischen Unterhaus durch und feierte 2015 den direkten Wiederaufstieg in die Premier Liga. Nach acht Jahren in Samara verabschiedete sich Ibragim Tsallagov im Januar 2017 Richtung Zenit St. Petersburg. Seine 195 Pflichtspiele für die Flügel bedeuten den sechsten Rang in der Rekordspielerliste des Vereins.



2016/17: Yohan Mollo

KS Samara - Premier Liga

(vorbereitet)

Die Laufbahn des Franzosen Yohan Mollo, geboren 1989 in Martigues, startete 2008 bei der AS Monaco, im französischen Oberhaus.

Obwohl der junge Flügelspieler in zwei Spielzeiten auf respektable 47 Pflichtspieleinsätze kam, ging es für ihn im Fürstentum 2010 nicht weiter. Nach Stationen bei SM Caen, dem FC Granada und der AS Nancy, kam er schließlich im Januar 2013 nach St. Etienne, wo er einen ersten Erfolg, mit dem Gewinn des französischen Ligapokals 2013 feiern konnte. In zweieinhalb Jahren absolvierte er für die Grünen 78 Pflichtspiele, schoss neun Tore und bereitete 15 weitere vor.

 

Ende August 2015 wurde an den russischen Verein Krylya Sovetov Samara erst verliehen und anschließend transferiert. Nach einer mäßigen ersten Spielzeit in Russland wurde die Hinrunde 2016/17 zu einer seiner statistisch stärksten. Mit neun Torbeteiligungen in zwölf Ligaspielen verhalf er den Flügeln im Abstiegskampf sich ein wenig Luft zu verschaffenSein Verkauf im Januar 2017 an Zenit St. Petersburg wurde allerdings für alle Parteien zum Flop. Der Franzose kam in der Rückrunde lediglich auf 154 Minuten Einsatzzeit im russischen Oberhaus und spielte teilweise mit der zweiten Mannschaft in der zweiten Liga. Derweil stieg KS Samara ohne Yohan Mollo nach dieser Spielzeit als Tabellenvorletzter aus der Premier Liga ab.



2016/17: Sergey Bozhin

KS Samara - Premier Liga

(vorbereitet)

Der Verteidiger Sergey Bozhin wurde 1994 in Samara geboren und bestritt in seiner Heimatstadt den größten Teil seiner bisherigen fußballerischen Karriere. Kurz beim unterklassigen FC Yunit Samara aktiv, gelang Sergey Bozhin der Durchbruch bei Krylya Sovetov, wo er 2014 die Profimannschaft integrierte und im russischen Unterhaus 2014/15 regelmäßig spielte. Nach dem Aufstieg 2015 der Flügel in die Premier Liga, spielte er im Oberhaus in der darauf folgenden Saison vorerst keine Rolle. In der Spielzeit 2016/17 konnte er sich jedoch an die erste Mannschaft herankämpfen und kam so in der Premier Liga zu 14 Einsätzen.

 

Bozhin wechselte zwischen 2017 und 2020 mehrmals den Verein innerhalb Russlands, spielte untere anderem in der First Division für Fakel Voronezh und Torpedo Moskau. Er kehrte zur Saison 2020/21 zu KS Samara zurück und setzte sich als Stammkraft in der Innenverteidigung durch.



2018/19: Georgi Tigiev

KS Samara - Russicher Pokal

(getragen am 01.11.18 gegen Krasnodar, Spielspuren)

Im Mai 2015 feierte der aus dem Nordkaukasus stammende Georgi Tigiev im Alter von knapp 20 Jahren für Torpedo Moskau sein Debüt in der russischen Premier Liga. Vier weitere Spiele folgten, bevor er zur neuen Saison zu  Anzhi Makhachkala wechselte. In einer von seinen ehemaligen Stars verwaisten Mannschaft gehörte er zum Stammpersonal und absolvierte in anderthalb Spielzeiten 38 Pflichtspiele.

 

Spartak Moskau verpflichtete ihn im Februar 2017, erst auf Leihbasis, dann fix. Der Durchbruch in 2017/18 blieb dem damals 22-Jährigen allerdings verwehrt, so dass er ab September 2018 an Ligakonkurrent KS Samara verliehen wurde. Eines seiner wenigen Einsätze für den Verein der russischen Luftwaffe bestritt Tigiev am 01.11.2018 im Pokal Achtelfinale gegen den FK Krasnodar, das nach Verlängerung mit 1-2 verloren ging. Nach einer erneuten Leihe 2019 an Dinamo Minsk, kehrte Georgi Tigiev Anfang 2020 zu Spartak Moskau zurück, wo er seitdem hauptsächlich für die zweite Mannschaft im russischen Unterhaus eingesetzt wurde.



2019/20: Aleksandr Sobolev

KS Samara - Premier Liga

(getragen, Spielspuren)

Nach seiner fußballerischen Ausbildung in seinem Heimatverein Dynamo Barnaul, wechselte Aleksandr Sobolev 2016 zu Tom Tomsk.

Dort entwickelte er sich rasant vom Jugendspieler zum Stammspieler der Profimannschaft. Den Abstieg aus der Premier Liga konnte der 20-Jährige allerdings 2017 nicht verhindern. Die darauf folgende Spielzeit in der First Division verlief für ihn persönlich erfolgreich, mit sechs Toren in den ersten 24 Ligaspielen. Allerdings blieb Tom Tomsk weit hinter den Erwartungen und so wechselte er Ende 2017 zu Ligakonkurrenten und Aufstiegsaspiranten Krylja Sowetow Samara. Mit acht Toren in seinen zwölf verbleibenden Ligaspielen schlug er für seinen neuen Verein gleich ein und trug so seinen Anteil am Aufstieg 2018 in die Premier Liga.

 

In der höchsten russischen Spielklasse tat sich Sobolev in der Spielzeit 2018/19 erst schwer und verlor seinen Stammplatz. Ab Februar 2019 wurde er für den Rest der Saison an Jenissei Krasnojarsk verliehen. Er kehrte zur Saison 2019/20 nach Samara zurück und der Knoten platzte. Bis zur Winterpause gelangen ihm in 18 Ligaspielen zehn Tore und drei Vorlagen. Das Interesse großer Vereine war geweckt. So wechselte er Ende Januar erst auf Leihbasis zu Spartak Moskau, bevor ihn der Hauptstadtverein im Juli 2020 fest verpflichtete. Im Oktober 2020 feierte er sein Debüt für die russische A-Nationalmannschaft.



2019/20: Dejan Radonjic

KS Samara - Premier Liga

(getragen am 25.09.2019 im Pokalspiel gegen Torpedo)

Im Südwesten Deutschlands ist der deutsch-kroatische Stürmer Dejan Radonjic nicht ganz unbekannt. Geboren 1990 in Tettnang, nahe Friedrichshafen am Bodensee, spielte er eine Zeit lang in der Jugend des SSV Ulm und des FC Bayern München. In Deutschland schaffte er den Durchbruch allerdings vorerst nicht. Dies sollte ihm einige Jahre später gelingen, in der Saison 2013/14, beim kroatischen Erstligisten NK Istra. Seine neun Tore und drei Vorlagen verhalfen seinem Team zu einem sicheren sechsten Tabellenrang.

 

Im Sommer 2014 wurde er von Dinamo Zagreb unter Vertrag genommen, konnte sich dort aber nicht durchsetzen. Mehrmals wurde er in den Folgejahren verliehen, bevor er 2017 beim Stadtrivalen Lokomotiva Zagreb seine Torgefährlichkeit zurück erlangte. Drei Jahre blieb er bei Lokomotiva und wechselte anschließend nach Russland zu KS Samara. Erst in der Rolle des Ersatzmannes für Aleksandr Sobolev, gewann er nach dessen Wechsel zu Spartak Moskau in der zweiten Saisonhälfte an Einsatzzeiten und beendete die Spielzeit mit respektablen sieben Torbeteiligungen im russischen Oberhaus.



2021/22: Glenn Bijl

KS Samara - Russischer Pokal

(getragen in Pokalspiel, Spielspuren)

In seinem Ausbildungsverein FC Groningen tat sich Verteidiger Glenn Bijl bei den Profis schwer. So nutzte er Anfang 2016 eine Leihe an Zweitligist FC Dordrecht, um erste Profierfahrung zu sammeln. Auch nach seiner Leihe nur wenig in Groningen berücksichtigt, wechselte er zur Saison 2017/18 zum FC Emmen, wo er bereits 2018 nach erfolgreichen Playoffs den Aufstieg in die Eredivisie feiern konnte. Drei Jahre konnte sich die Mannschaft daraufhin im Oberhaus halten, bis es 2021 wieder in die Eerste Divisie abstieg.

 

Glenn Bijl wechselte nach dem Abstieg des FC Emmen zur Saison 2021/22 den Verein und schloss sich Ende August 2021 dem russischen Erstligisten Krylya Sovetov Samara an. In seinem neuen Team kam er gut zurecht und wurde schnell zum Stammspieler in der Defensive. Beim denkwürdigen 10-0 Pokalsieg der Flügel aus Samara gegen Drittligist Znamya Noginsk, erzielte er nach nur wenigen Wochen auch sein erstes Tor für seinen neuen Arbeitgeber.



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