Trikots von Vereinen der AFC: Asien


1993-95: Gamba Osaka

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Nach Neugründung der ersten japanischen Liga 1992, war die frühere Werksmannschaft des Elektronik-Konzerns Panasonic zunächst eines der schwächeren Teams und stand nicht selten am unteren Ende der Tabelle, ohne jedoch abzusteigen. Erst im Jahre 2005 konnte Gamba in einem denkwürdigem Finale dem Lokalrivalen Cerezo Osaka am letzten Spieltag den erstzen Tabellenplatz entreißen und so seine erste japanische Meisterschaft feiern

 

Der größte Erfolg der Vereinsgeschichte wurde 2008 mit dem Gewinn der AFC Champions League erreicht, mit unter anderen dem japanischen Nationalspieler Yasuhito Endo und dem brasilianischen Torjäger Lucas Sévérino.



2007: Satoru Yamagishi

JEF United Chiba

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Der 11-fache japanische A-Nationalspieler Satoru Yamagishi spielte von 2001 bis 2008 bei JEF United Chiba, in der japanischen J-League. Über Kawasaki Frontale wechselte er zu Sanfrecce Hiroshima, wo er zwischen 2012 und 2015 drei mal japanischer Meister wurde. Mit JEF United absolvierte Yamagishi 161 Spiele, erzielte 26 Tore und gewann 2005 und 2006 zwei mal hintereinander den Japanese League Cup.



2010-14: Beijing Baxy FC

China League One

(getragen)

Der heutige Beijing Sport University FC wurde 2004 von ehemaligen chinesischen Fußballern als Amateur Fußballverein unter dem Namen Beijing Baxy FC gegründet. Im Jahre 2009 wurde der sportliche Aufstieg in die zweitklassige China League One knapp verpasst. Der Verein, entschied sich, die finanziell angeschlagene League One Mannschaft Beijing Hongdeng zu übernehmen und übernahm so ihre Position in der zweiten chinesischen Liga zu Beginn der Saison 2010.

 

Ende 2014 kaufte Beijing Enterprises Holdings Limited die Mehrheit der Anteile des Vereins, was zur Änderung des Vereinsnamen in Beijing Enterprises Group FC führte. Weitere fünf Jahre später erfolgte die erneute Namensänderung in Beijing Sport University FC.

 

Schlagzeilen schrieb der Verein bislang leider nur trauriger Natur, als 2017 der Ivorer Cheick Tioté im Alter von 30 Jahren an einem Herzinfarkt während des Trainings verstarb.



2011: Igor Burzanovic

Nagoya Grampus Eight

(getragen)

Der achtfache A-Nationalspieler Montenegros Igor Burzanovic spielte bei Buducnost Podgorica und Roter Stern Belgrad, bevor er 2009 mit knapp 24 Jahren den Sprung in die japanische J-League wagte. Bei Top-Klub Nagoya Grampus spielte er im offensiven Mittelfeld unter Trainer Dragan Stojkovic eine wichtige Rolle und krönte diese Zeit mit dem japanischen Meistertitel 2010. Igor Burzanovic verließ Nagoya Ende 2011 und spielte daraufhin mehrere Jahre in Thailand, Kasachstan und China, bevor er 2016 in seine Heimat Montenegro zurückkehrte und dort 2019 seine Karriere beendete.



2013: Antônio Monteiro Dutra

Yokohama F. Marinos

(getragen, signiert)

Der Brasilianer Antônio Monteiro Dutra spielte bis zu seinem 28. Lebensjahr in seiner Heimat, unter anderem bei Topklubs wie der FC Santos, Sport Recife und Coritiba FC. Im Sommer 2001 wagte der erfahrene Außenverteidiger dann den Sprung ins Ausland und wechselte nach Japan, zu den Yokohama F. Marinos. Bis Ende 2006 absolvierte Dutra 185 Pflichtspiele für die Marinos, bevor er 2007 nach Brasilien, zu Sport Recife zurückkehrte. Nach mehreren Jahren in seinem Heimatland, wechselte er 2012 zurück zu den Marinos.

 

Mit 39 Jahren gewann er mit den Marinos 2013 den japanischen Emperor's Cup, nach einem 2-0 Finalsieg gegen Sanfrecce Hiroshima. Mit dabei waren damals legendäre japanische Spieler wie Nakamura Shunsuke und Nakazawa Yuji. Ein gutes Jahr später beendete Dutra seine aktive Karriere, kurz vor seinem 41. Geburtstag. Seine 274 Pflichtspieleinsätze machen ihn bis heute zum meist-eingesetzten Ausländer für die Yokohama F. Marinos.



2014: Gibril Sankoh

Henan Jianye

(getragen)

Geboren in Freetown, Sierra Leone, begann Gibril Sankoh seine Karriere in den Niederlanden. Im Sommer 2010 erfolgte der Wechsel zum FC Augsburg. Mit den Fuggerstädtern schaffte Sankoh 2011 den Aufstieg in das deutsche Oberhaus. Nach zweieinhalb Spielzeiten und 68 Einsätzen wechselte er im Januar 2014 nach China zu Henan Jianye. Er kam dort auf 31 Einsätze in einer Spielzeit. Als Tabellen-14. hielt sich das Team aus Zhengzhou 2014 in der Super League.



2014: FC Tokyo

(getragen, Jugendtrikot)

Mit dem Yokohama FC aus der benachbarten Hafenstadt, ist der FC Tokyo einer der wenigen großen Vereine Japans, der ohne westliches Kunstwort in Vereinsnamen auskommt. Seit seiner Gründung 1998 aus dem ehemaligen Tokyo Gas FC, spielte der Hauptstadtverein bis auf 1999 und 2011 in der J1, der ersten japanischen Liga. Der Meistertitel allerdings, blieb ihnen bislang seit der Neugründung 1998 verwehrt.

 

In Zusammenarbeit mit großen Universitäten Tokyos entwickelt der FC Tokyo seine Fußball Talente. Namenhafte Beispiele: die Nationalspieler Yoshinori Muto (später Mainz 05, Newcastle United) oder Tekefusa Kubo (später RCD Mallorca, CF Villareal).



2015: Yokohama FC

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Lange in der J-League 2 unterwegs, konnte der Yokohama FC Ende 2019 in die J1 aufsteigen. Unter anderem im Kader die mittlerweile 53-jährige japanische Fußball Legende Kazuyoshi Miura, auch King Kazu genannt. Der 89-fache A-Nationalspier war unter anderem in Brasilien beim FC Santos und in Italien beim FC Genoa 1893 aktiv.



2015: Denílson Pereira Neves

Al-Wahda FC Abu Dhabi

(getragen)

Im jungen Alter von 18 Jahren wechselte Denilson Pereira von seinem Heimatklub FC São Paulo nach England zum FC Arsenal. Fünf Jahre, von 2006 bis 2011, spielte der defensive Mittelfeldmann bei den Gunners und kam dabei auf 153 Einsätze. Nach einer etwas schwierigeren Saison 2010/11, wechselte er zurück in die Heimat zum FC São Paulo.

 

Vier Spielzeiten spielte er für die Tricolor Paulista, gewann dabei 2012 die Copa Sudamericana. In 2015 weniger berücksichtigt, wechselte er zur Saison 2015/16 in die vereinigten arabischen Emirate zu Al-Wahda Abu Dhabi. 29 Spiele bestritt er dort und gewann dabei 2016 den UAE League Cup. Bereits nach einem Jahr wechselte er jedoch zurück nach Brasilien, wo er in der Folge noch für Cruzeiro Belo Horizonte und Botafogo in São Paulo aktiv war.



2016: Pablo Augusto

FC Ryukyu

(getragen, Spielspuren)

Der brasilianische Mittelstürmer aus Rio de Janeiro, Pablo Augusto Carvalho, spielte in der Jugend für Vasco da Gama und Fluminense. Er wechselte 2013 zum kleineren Verein Audax Rio de Janiero. Nach einer ersten Leihe innerhalb Brasiliens, wurde er 2016 nach Japan verliehen, auf die Insel Okinawa an Drittligist FC Ryukyu.

 

Durchaus positiv verlief sein Jahr auf der Pazifikinsel. In 23 Pflichtspielen in Liga und Pokal schoss er immerhin 7 Tore. So verhalf er dem FC Ryukyu zu einem sicheren achten Tabellenrang in dieser Spielzeit. Im Folgejahr wurde er an Ligakonkurrent Kataller Toyama verliehen, allerdings mit weniger Erfolg.



2017: Andrija Kaludjerovic

Wellington Phoenix FC

(getragen in A-League)

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2019: Roger Mbala Bomba

FC Leader Issyk-Kul

(getragen)

Der Stürmer aus dem Kamerun, mit dem klangvollen Namen Roger Mbala Bomba, stand bis Juli 2020 beim FC Leader Issyk-Kul in Kirgisistan unter Vertrag. Nur kurze Zeit existierte das Team, dessen Entstehung auf das Jahr 2018 und die gleichnamige Fernsehshow zurückzuführen war. Vorrangig junge Spieler erhielten einen Vertrag und traten in der ersten kirgisischen Liga an. Die Corona Pandemie versetzte dem Projekt allerdings einen mächtigen Schlag und führte 2020 zum Ende der Reality Show und des Teams. Die Mannschaft zog sich aus der Liga zurück und alle Spieler verloren ihren Vertrag.



2021: Mustafa Yusupov

FK Dordoi Bishkek

(getragen)

Der 1998 gegründete FK Dordoi Bishkek ist mit 13 Meistertiteln und zehn Pokalsiegen das erfolgreichste Team in Kirgisistan. Auch auf kontinentaler Ebene konnte sich die Mannschaft auszeichnen, als sie 2007 und 2008 zwei mal hintereinander den AFC President's Cup gewinnen konnte.

 

Bis auf eine Leihe 2014/15 an Ligakonkurrent Ala-Too Naryn, spielte der kirgisische A-Nationalspieler Mustafa Yusupov von 2011 bis 2021 beim kirgisischen Topklub. Mit Kirgisistan nahm der Verteidiger 2019 am AFC Asia Cup in den Vereinigten Arabischen Emiraten teil, wo allerdings nach einer Achtelfinalniederlage (2-3 n.V.) gegen das Gastgeberland Endstation war.



2021: Dejan Radonjic

Qingdao FC

(getragen)

Nach seiner Zeit in der russischen Premier Liga bei KS Samara, entschied sich Stürmer Dejan Radonjic dafür, seine Laufbahn in der chinesischen Super League fortzusetzen. Im gleichen Zuge wie sein Teamkollege Denis Popovic, wechselte Radonjic im September 2020 zum Qingdao Huanghai FC. Im Herbst 2020 schaffte Qingdao in der Relegation den Klassenerhalt und startete so 2021 sein zweites Jahr im chinesischen Oberhaus.

 

Die Saison 2021 startete für den Qingdao FC noch verheißungsvoll, als man nach fünf Spieltagen mit sieben Punkten im Tabellen-Mittelfeld rangierte. Allerdings folgte daraufhin eine desaströse Serie von elf aufeinanderfolgenden Niederlagen, die das Team letztendlich zum Abstieg verdammte. So verließ der Stürmer aus Süddeutschland Qingdao Ende 2021, nach 23 Pflichtspieleinsätzen für den Klub. Er blieb jedoch in China und schloss sich kurz vor Beginn der neuen Spielzeit Anfang April 2022 den Tianjin Jinmen Tigers an.



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