Trikots aus Osteuropa und dem Baltikum


2009/10: Jurijs Zigajevs

FK Ventspils

(vorbereitet, Europa League)

Ende 2008 holte die Mannschaft aus der lettischen Hafenstadt Ventspils - zu deutsch Windau - zum dritten Mal hintereinander den lettischen Meistertitel. Dies berechtigte den FK Ventspils für die Teilnahme an die Champions League Qualifikation in der Spielzeit 2009/10. Nach Siegen gegen F91 Düdelingen (3-0; 3-1) und Bate Borisov (1-0; 1-2), scheiterten die Letten erst in der Playoff Runde gegen den FC Zürich (0-3; 1-2).

 

So nahm der FK Ventspils an die Gruppenphase der Europa League teil, in einer Gruppe mit Hertha BSC Berlin, Sporting Lissabon und dem SC Heerenveen. Mit drei Unentschieden und drei Niederlagen verkaufte sich die Mannschaft zwar teuer, schied allerdings klar als Gruppenletzter aus. Der 34-fache lettische A-Nationalspieler Jurijs Zigajevs spielte den Großteil seiner Karriere für den FK Ventspils. Der Mittelfeldspieler erzielte in 204 Pflichtspielen für die Mannschaft 47 Tore und bereitete weitere 38 vor.



2010-19: SK Líšeň

(getragen)

Etwas im Schatten des FC Zbrojovka Brno, steht der SK Líšeň als zweitgrößter Verein der mährischen Hauptstadt Brno, in der tschechischen Republik. Bis 2018 noch drittklassig, gelang nach einer starken Saison 2018/19 der Aufstieg in die zweite tschechische Liga. In der Fortuna Narodni Liga konnte sich der SK Líšeň seitdem etablieren und spielt oben mit.



2017/18: Viktor Tsyhankov

Dynamo Kiev

(vorbereitet, Europa League)

Das Eigengewächs von Dynamo Kiev hat sich mittlerweile zu einem festen Bestandteil seines Vereins und der ukrainischen A-Nationalmannschaft entwickelt. Die Wichtigkeit Tsyhankovs für seinen Verein zeigen die Statistiken. In über 170 Pflichtspielen für Dynamo Kiev erzielte der in Israel geborene Stürmer 69 Tore und bereitete 48 weitere vor.

 

Dazu kommen noch fünf Tore in bislang 24 Einsätze für die ukrainische A-Nationalmannschaft. Im jungen Alter von 21 Jahren wurde er 2018 ukrainischer Fußballer des Jahres.



2019/20: Yevgen Protasov

FK Oleksandrija

(getragen, Europa League)

In der ukrainischen Premier Liga erreichte der FK Oleksandriya in der Saison 2018/19 mit einem dritten Rang seine beste Platzierung aller Zeiten und qualifizierte sich somit direkt für die Gruppenphase der Europa League. In einer Gruppe mit dem VfL Wolfsburg, St. Etienne und KAA Gent konnte man sich jedoch nicht durchsetzen und schied als Gruppenletzter aus.

 

Am ersten Spieltag der Gruppenphase, am 19. September 2019, verlor Oleksandriya beim VfL Wolfsburg mit 1-3. Der junge Yevgen Protasov wurde in der 81. Minute eingewechselt und kam so zu seinem ersten und bislang einzigen Einsatz in der Europa League.



2021/22: Bogdans Samoilovs

FK Auda Kekava

(getragen in Ligaspiel)

Der junge Lette Bogdans Samoilovs spielte als Jugendlicher drei Jahre lang in der Jugend des Bundesligisten 1. FC Köln. Zwischen 2016 und 2019 kam er dabei auf 63 Einsätzen für die U17 und die U19 der Geißböcke, wurde danach allerdings nicht verlängert. So kehrte der lettische U21 Nationalspieler in sein Heimatland zurück, wo er in 2020 für die Erstligisten Valmieras FK und FK Jelgava aktiv war, dort allerdings nur kaum bis gar nicht zu Pflichtspieleinsätzen kam.

 

Nach einer vereinslosen Zeit Anfang 2021, wechselte Samoilovs im darauf folgenden Sommer zu Zweitligist FK Auda Kekava, wo er sich auf Anhieb durchsetzte. Im ambitionierten Team schoss der Offensivmann sieben Tore in 14 Ligaspielen. So stand Samoilovs Ende Oktober 2021 an der Spitze der Torschützenliste und der Klub wiederum an der Spitze der zweiten lettischen Liga, gleichbedeutend mit dem Aufstieg in das lettische Oberhaus.



2021/22: Mateusz Wieteska

Legia Warsawa

(getragen in der Europa League am 09.12.2021 gegen Spartak Moskau)

Bereits in der Jugend spielte Mateusz Wieteska bei Legia Warschau. Ab der U15 durchlief der Verteidiger alle polnische Junioren-Nationalmannschaften und sammelte so regelmäßig internationale Erfahrung. 2014 stieg Wieteska dann mit 17 Jahren in den Kader der ersten Legia Mannschaft auf.

Über Leihgeschäfte an die polnischen Zweitligisten Dolcan Zabki und Chrobry Glogow konnte sich der junge Verteidiger weiterentwickeln, bevor er zur Saison 2017/18 zu Erstliga-Aufsteiger Górnik Zabrze wechselte. Dort spielte er eine starke Saison als Stammspieler und wurde so von Legia Warschau im Sommer 2018 zurückgeholt. Seitdem ist Wieteska fester Bestandteil der Mannschaft und konnte mittlerweile drei polnische Meistertitel feiern. 2021 qualifizierte sich Legia für die Gruppenphase der Europa League, wo man allerdings trotz zweier Siege gegen Spartak Moskau und Leicester City als Gruppenletzter ausschied.



2021/22: Daníel Leó Grétarsson

Slask Wroclaw

(getragen in der PKO Ekstraklasa)



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