SV Linx 1949


Der SV Linx 1949

Kleiner Ort, große Namen

Der 1949 gegründete Verein aus dem Teilort Rheinaus erreichte mit seiner ersten Mannschaft 1981 erstmals die viertklassige Verbandsliga Südbaden. Auf dieser Ebene etablierte sich der Verein und pendelte in den Folgejahren zwischen der Verbandsliga und der Oberliga Baden-Württemberg. Der erste Erfolg des Vereins kam 1994, mit dem Gewinn des südbadischen Pokals, nach einem Finale gegen den FC Böhringen. Im Kehler Rheinstadion wurde man daraufhin in der ersten DFB-Pokalrunde nur knapp mit 1-2 von Erstligist Schalke 04 geschlagen.

Durch die Nähe ans Elsass, besticht die Liste der Franzosen, die in Linx gespielt haben, durch einige große Namen. So spielten während der 1990er Jahre der französische Meister Roland Wagner, sowie Torjäger Didier Monczuk in Linx.

In der neueren Geschichte konnte der ehemaliger Straßburger Jonathan Clauss seiner Karriere zwischen 2013 und 2015 beim SV Linx neues Leben einhauchen.

Nach mehreren Jahren erneuten Pendelns zwischen Verbands- und Oberliga, schaffte der SV Linx 2018 einmal mehr den Aufstieg in die Oberliga. Der Meistertitel in der Verbandsliga, sowie der zweite Gewinn des südbadischen Landespokals machte die Saison 2017/18 zum bisherigen Höhepunkt der Vereinsgeschichte. Im DFB Pokal musste man sich erneut nur knapp mit 1-2 geschlagen geben, diesmal gegen den 1. FC Nürnberg.



2014/15: Pierre Venturini

Verbandsliga Südbaden

(getragen)

Geboren im elsässischen Dingsheim, am Kochersberg, kam der junge Pierre Venturini im Alter von zehn Jahren zu Racing Straßburg. Dort brachte der Junge bis nach dem Abitur Schule und Leidenschaft Fußball unter einem Hut. Ab dem Alter von 17 Jahren kam er für die zweite Mannschaft Straßburgs zu ersten Einsätzen. Unter dem heutigen Straßburger Co-Trainer Jean-Marc Kuentz war er daraufhin wichtiger Teil der zweiten Mannschaft, bevor er sich 2013 zum Sprung auf das gegenüberliegende Rheinufer, zum SV Linx, entschloss.

 

Beim damaligen Verbandsligisten entwickelte er sich in der Folge zu einem wichtigen und torgefährlichen Leistungsträger im Mittelfeld. Zwei Jahre spielte er im Stadtteil Rheinaus mit einigen Franzosen und unter anderen mit dem späteren Bielefelder und heutigen Spieler des RC Lens Jonathan Clauss.



2014/15: Kévin Mury

Verbandsliga Südbaden

(getragen)

Der junge Elsässer Kévin Mury wuchs im Straßburger Umland auf, wo er in Nordhouse mit dem Fußball anfing. Schnell entwickelte sich der junge Torwart weiter und wechselte bereits in der Jugend mehrmals den Verein, spielte dabei unter anderem für die FR Haguenau und die FAIG, Mannschaft aus der südlichen Straßburger Gemeinde Illkirch-Graffenstaden. Sein Weg führte ihn daraufhin in einen weiteren Straßburger Vorort, diesmal im Straßburger Norden, beim Fünftligisten SC Schiltigheim.



2014/15: Kévin Mury

Verbandsliga Südbaden

(getragen)

Mit 19 Jahren wagte Kévin Mury den Schritt auf das andere Rheinufer. Mit Erfolg bestand der Torhüter 2013 einen Test beim damaligen Verbandsligisten SV Linx. Dort musste er sich allerdings erst einmal in der Torwart-Hierarchie hinten anstellen. So kam er in seinen ersten beiden Jahren in seinem neuen Verein nur wenig für die erste Mannschaft zum Einsatz. Das Linxer Tor hüteten in der Verbandsliga zu dieser Zeit größtenteils seine Landsleute Jeremy Bahloul und Julien Guthleber.

In Absprache zwischen Vereinen bekam der mittlerweile knapp 21-Jährige Kévin Mury ab der Saison 2015/16 zwei Jahre beim Landesligisten SC Offenburg zu spielen. Dort bekam er die Spielpraxis, die er brauchte und konnte sich so weiterentwickeln. Nach zwei Jahren kehrte er dann zur Saison 2017/18 zum SV Linx zurück, damals noch südbadischer Verbandsligist.



2016/17: Christian Seger

Verbandsliga Südbaden

(getragen)

Nach seiner Zeit beim Kehler FV und dem Offenburger FV, wechselte Christian Seger im Sommer 2016 zum Ortenauer Verbandsligisten SV Linx. Ein Jahr blieb der erfahrene Stürmer im Verein und spielte in der Verbandsliga oben mit, bevor er zur Saison 2017/18 beim Landesligisten TuS Oppenau wechselte. Dort übernahm Christian Seger die Rolle des Spielertrainers und führte die Mannschaft 2018 zum Aufstieg in die Verbandsliga Südbaden, dem bislang größten Erfolg der Vereinsgeschichte.



2017/18: Pierre Venturini

Verbandsliga Südbaden

(getragen)

Nach einem kurzen Intermezzo bei der AS Vauban, in Straßburg Ende 2016, kehrte Pierre Venturini zur Rückrunde 2016/17 zum SV Linx zurück. Im hiesigen Hans-Weber Stadion schaffte er daraufhin in der Saison 2017/18 den Aufstieg von der Verbandsliga in die Oberliga Baden-Württemberg.

 

Nach einem gewonnenen Landespokalfinale im Mai 2018 in Villingen, schaffte er mit Linx in diesem Jahr sogar ein historisches Double, von südbadischer Meisterschaft und Landespokal. Bis Sommer 2020 blieb der Elsässer beim SV Linx. Seine technische Qualität machte den Zuschauern in diesen Jahren viel Freude. Nach acht Jahren zog es zu Spielzeit 2020/21 zum benachbarten Verbandsligisten Kehler FV, ganz in der Nähe seiner elsässischen Heimat.



2017/18: Kévin Mury

Verbandsliga Südbaden

(getragen)

Nach seiner Rückkehr aus Offenburg nach Linx bekam Torwart Kévin Mury schnell die Gelegenheit sich unter Beweis zu stellen. Früh in der Saison verletzte sich Stammkeeper Norman Riedinger und Mury nutzte seine Chance. So kam der mittlerweile 23-Jährige auf 23 Pflichtspieleinsätze in dieser Spielzeit.

Die Saison 2017/18 sollte der vorläufige Höhepunkt in der Laufbahn des Elsässers werden. Die erste Krönung erfolgte am 21. Mai 2018, als Linx das Finale des Südbadenpokals gegen den favorisierten FC 08 Villingen mit 2-1 überraschend gewann. Nur zwei Wochen später setzte sich Linx nach einem engen Titelrennen gegen Konkurrent Freiburger FC in der Verbandsliga durch und feierte so Meistertitel sowie Aufstieg in die Oberliga Baden-Württemberg.



2019/20: Neset Dogan

Oberliga Baden-Württemberg

(vorbereitet)

Die Entwicklung des SV Linx spielt sich seit vielen Jahren zwischen der Verbandsliga Südbaden und der Oberliga Baden-Württemberg ab. Mehrmals schaffte der Verein den Aufstieg in die Oberliga, konnte sich aber nur selten langfristig in der Spielklasse halten. Seit dem letzten Meistertitel in der Verbandsliga Südbaden 2018 und der darauf folgenden Rückkehr in die Oberliga, konnte sich die Mannschaft nun im Tabellenmittelfeld der Oberliga etablieren und hält sich seitdem auf dieser Ebene.



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