Trikots aus der iberischen Halbinsel


2009/10: Pedro Rodríguez

FC Barcelona

(vorbereitet für das Spiel am 04.11.2009 bei Rubin Kazan)

Mit 17 Jahren schloss sich Pedro Rodríguez Ledesma 2004 der Jugendakademie des FC Barcelona an. Elf Jahre blieb der Stürmer letztendlich in Katalonien, in denen er seinen Trophäenschrank ordentlich füllen konnte. Neben fünf Meistertiteln, drei spanische Pokale und drei Champions League Siege, wurde der Stürmer 2010 und 2012 mit Spanien Welt- und Europameister. 2010 scheiterte Pedro mit dem FC Barcelona im Champions League Halbfinale allerdings an José Mourinhos Inter Mailand.

 

Nach 321 Spielen für Barca, in denen er 99 Tore erzielte und weitere 62 vorbereitete, wechselte der 65-fache spanische A-Nationalspieler im Sommer 2015 zum FC Chelsea. Mit den Blues gewann er 2017 die englische Meisterschaft und 2019 die Europa League. Fünf Jahre blieb er in London, bevor er Anfang September 2020 in Italien, bei der AS Rom unterschrieb.



2018/19: Antoine Griezmann

Atlético Madrid

(getragen)

In Mâcon, im Osten Frankreichs geboren, wurde der junge Antoine Griezmann von vielen französischen Top-Vereinen aufgrund seiner Schmächtigkeit links liegen gelassen. So genoss der Angreifer seine fußballerische Ausbildung ab 2005 im Baskenland, bei Real Sociedad San Sebastián. Bis 2014 blieb er dort, wo er 202 Pflichtspiele bestritt und sich in den Kreis der französischen Nationalmannschaft spielte.

 

Grizou wechselte zur Spielzeit 2014/15 zu Ligakonkurrent Atlético Madrid, wo er auf Vereinsebene seine bislang erfolgreichsten Jahre feiern sollte. 2018 gewann er mit den Colchoneros die Europa League, sowie den europäischen Superpokal. Zudem feierte er im gleichen Jahr mit der französischen Nationalmannschaft den Gewinn des Weltmeistertitels. Nach fünf Jahren und 257 Pflichtspielen für Atlético, in denen er starke 133 Tore schoss und 50 weitere Treffer direkt vorbereitete, wechselte er im Sommer 2019 zu den Katalanen des FC Barcelona.



2018/19: Álvaro Morata

Atlético Madrid

(vorbereitet)



2018/19: Maxime Gonalons

FC Sevilla

(vorbereitet für Europa League Spiel)

Der 8-malige französische A-Nationalspieler aus Vénissieux bei Lyon spielte den größten Teil seiner Karriere im Verein, bei dem er ab seinem elften Lenensjahr seine fußballerische Ausbildung genoss, Olympique Lyon. Dort spielte er acht Jahre lang für die erste Mannschaft und gewann 2012 den französischen Pokal. Nach 334 Pflichtspiele für OL, wechselte Maxime Gonalons 2017 nach Italien zur AS Rom.

 

Bei der Roma spielte er in seinem ersten Jahr zwar regelmäßig, konnte sich allerdings nicht richtig durchsetzen. So wurde der defensive Mittelfeldspieler in der Saison  2018/19 an den FC Sevilla in die spanische Liga verliehen. Auch dort hatte er Schwierigkeiten und kam auf nur 13 Einsätzen in Liga und Europa League. Sein Glück fand er ein Jahr später bei Ligakonkurrent FC Granada. Dort konnte er wieder eine wichtige Rolle im Kollektiv einnehmen und kam in bislang zwei Spielzeiten auf insgesamt 65 Pflichtspieleinsätze.



2019/20: Ferland Mendy

Real Madrid CF

(getragen, Spielspuren)

Bis 2012 war der junge Ferland Mendy bei Paris Saint-Germain tätig. Eine langwierige Hüftverletzung verwehrte ihm  allerdings die Möglichkeit, die Jugendakademie PSGs zu integrieren. Mit einer Zwischenstation 2012 beim unterklassigen FC Mantois 78, konnte er auf sich aufmerksam machen und wurde somit 2013 vom AC Le Havre verpflichtet. Beim Zweitligisten etwickelte er sich in der zweiten Mannschaft und schaffte 2015 den Sprung zu den Profis.

 

Nach einer starken Spielzeit 2016/17 in der französischen Ligue 2 wurde der damals 22-Jährige von Olympique Lyon verpflichtet. Bei den Gones setzte er sich schnell auf der linken Verteidiger Position durch und blieb schließlich zwei Jahre. Als frisch gebackener französischer Nationalspieler wechselte er 2019 nach Spanien zu Real Madrid, wo er sich genau so schnell im Abwehrverbund der Königlichen durchsetzen konnte wie zuvor in Lyon. So feierte er 2020 mit der Mannschaft Zinedine Zidanes seine ersten Erfolge, mit dem Gewinn der spanischen Meisterschaft und des nationalen Superpokals.



2019/20: Yusupha Njie

Boavista FC

(getragen im Allianz Cup)



2019/20: Diego Lopes

Rio Ave FC

(getragen, Spielspuren)

Diego Lopes begann seine Laufbahn in der Nachwuchsabteilung von Palmeiras São Paulo und wurde 2008 von Benfica Lissabon im Alter von 14 Jahren abgeworben. Früh wurde er nach Vila do Conde zu Rio Ave FC ausgeliehen, wo er schließlich drei Spielzeiten bis 2015 blieb. Mit 113 Pflichtspielen Erfahrung kehrte im Sommer 2015 als 21-Jähriger zu Benfica zurück. Allerdings wurde er in den Folgejahren erneut an verschiedenen Vereinen ausgeliehen, in die Türkei, Griechenland und sogar in sein Heimatland Brasilien.

 

Im Januar 2018 verpflichtete der Rio Ave FC den kleinen Offensivmann erneut. In der Spielzeit 2019/20 trug er mit sechs Toren und fünf Vorlagen zum guten Abschneiden seiner Mannschaft in der Liga bei. Rio Ave wurde fünfter der Liga NOS und kam in die Europa League Quali. Allerdings scheiterten die Nord-Portugiesen in einem dramatischen Elfmeterschießen im heimischen Estadio dos Arcos mit 10-11 an den AC Milan.



2020/21: Gelson Dala

Rio Ave FC

(getragen im Pokal)

Bis 2016 spielte der angolanische Stürmer aus Luanda in seiner Heimat bei CD primero de Agosto, bevor er im Januar 2017 im Alter von 20 Jahren nach Portugal, zu Benfica Lissabon wechselte. In seinem ersten Jahr bei Benfica spielte der A-Nationalspieler Angolas hauptsächlich für die zweite Mannschaft, in der zweiten portugiesischen Liga.

 

Im Januar 2018 wechselte er auf Leihbasis zum Rio Ave FC, wo er anderthalb Jahre blieb und mit acht Toren und neun Vorlagen in 32 Pflichtspielen überzeugen konnte. Eine weitere Leihe 2019 an den türkischen Erstligisten Antalyaspor verlief eher enttäuschend. So kehrte der Stürmer Anfang 2020 zu Sporting zurück und wurde erneut direkt an Rio Ave abgegeben. Seitdem setzte sich der mittlerweile 24-Jährige in seinem neuen Verein durch, bestritt weitere 52 Pflichtspiele und steuerte dabei zwölf Tore und acht Vorlagen bei.



2020/21: Ryotaro Meshino

Rio Ave FC

(getragen in Ligaspiel)

Ryōtarō Meshino begann seine Karriere bei kleineren Vereinen im japanischen Osaka, bevor er sich der Jugend des großen Gamba Osaka anschloss. Bis 2019 spielte er sowohl in der ersten, als auch in der zweiten Mannschaft Gambas. Im Sommer 2019 wurde der offensive Mittelfeldmann von Manchester City verpflichtet und direkt im Anschluss an den schottischen Erstligisten Heart of Midlothian verliehen. Dort konnte Meshino Erfahrungen aus 21 Liga- und Pokalspielen mitnehmen, bevor er zur Saison 2020/21 von den Citizens erneut verliehen wurde, diesmal nach Portugal zum Rio Ave FC.

 

Auch in Portugal konnte er überzeugen, kam in 24 Pflichtspielen zum Einsatz und erzielte dabei vier Tore. In der Qualifikation zur Europa League kam der Japaner ebenfalls zum Einsatz, allerdings scheiterte Rio Ave denkbar knapp mit 10-11 nach Elfmeterschiessen gegen den AC Mailand. Für Rio Ave endete die Liga NOS Saison 2020/21 leider mit dem Abstieg: in beiden Relegationsspielen verlor man deutlich (0-3; 0-2) gegen den FC Arouca.



2021/22: Cristian Ponde

SC Farense

(getragen in Ligaspiel)

Im jungen Alter von 10 Jahren verließ Cristian Ponde mit seinen Eltern seine Heimat Rumänien und emigrierte nach Portugal. Dort fing der Junge auch mit dem Fußball an, erst beim SC Olhanense,  bevor er noch 2005 in die Talentschmiede Sporting Lissabons wechselte. Nachdem er die Akademie durchlaufen hatte, kam der Stürmer ab 2013 mit 18 Jahren zu ersten Einsätzen mit der Reservemannschaft Sportings zum Einsatz, in der zweiten portugiesischen Liga. Bis auf einen Kurzeinsatz im Ligapokal Anfang 2015, wurde Cristian Ponde allerdings nie in der ersten Mannschaft eingesetzt.

 

Nach einer erfolgreichen Leihe 2016/17 an Zweitligist SC Covilhã, verließ er Anfang September 2018 Sporting endgültig. Er war daraufhin in der Ukraine bei Karpaty Lviv und den Grasshoppers Zürich aktiv, bis es ihn zur Saison 2021/22 zurück nach Portugal zog. Er schloss sich dem frisch abgestiegenen Zweitligisten SC Farense an, wo er zum festen Teil der Stammelf wurde und immerhin in seinem ersten Jahr sieben Tore und zwei Vorlagen beisteuerte.



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