Ehemalige und aktuelle Racing Spieler beim SC Freiburg
2004/05: Régis Dorn
SC Freiburg
(getragen)
Nach einem Jahr in China bei International Shanghai, wechselte Régis Dorn 2004 zurück nach Freiburg, wo er in der Spielzeit 2004/05 zu 16 Einsätzen im
Oberhaus kam und dabei zwei Tore erzielen konnte. Im DFB Pokal traf der Elsässer ebenfalls zwei mal, in der zweiten Runde gegen den VfL Bochum. In der 65. Spielminute beim Stand von 1-2
eingewechselt, traf Régis Dorn kurz vor Schluss zum 2-2 Ausgleich und erzielte am Ende der Nachspielzeit das spielentschidende 3-2.
2004/05: Régis Dorn
SC Freiburg
(getragen)
Den Abstieg 2005 des SC Freiburg in die zweite Bundesliga konnte Régis Dorn allerdings nicht verhindern. Auf eine schlechte Hinrunde folgte eine katastrophale
Rückrunde. So fanden sich die Breisgauer am Ende der Saison weit abgschlagen auf dem letzten Tabellenplatz wieder, mit nur drei Siegen und 18 Punkten. Régis Dorn wechselte daraufhin zu den Offenbacher Kickers, ebenfalls in der zweiten Bundesliga.
Ein letztes mal saß Régis Dorn am 14.05.2005, am vorletzten Spieltag beim Auswärtsspiel der Freiburger in Bremen, auf der Ersatzbank. Verabschiedet wurde er eine Woche später im heimischen Dreisamstadion. Nach seiner Zeit in Freiburg wechselte er zu den Offenbacher Kickers, wo er anderthalb Jahre blieb und in 53 Zweitligaspielen an 27 Toren beteiligt war.
Nach einem weiteren Wechsel, im Januar 2007 zum FC Hansa Rostock, kam er 2007/08 erneut zu (Kurz-)Einsätzen im Oberhaus, erzielte allerdings in 15 Spielen lediglich ein Tor. Seine Karriere beendete er 2013 beim SV Sandhausen, wo er 2010 mit 22 Treffern Torschützenkönig der 3. Liga wurde.
2007/08: Karim Matmour
SC Freiburg
(getragen)
Der gebürtige Straßburger Karim Matmour kam im Alter von 14 Jahren vom AS Vauban zur Jugend von Racing Straßburg. Ab 2003 wurde er für die zweite Mannschaft eingestzt, bevor er im Sommer 2004 zum SC Freiburg wechselte. Nach anderthalb Spielzeiten in der Oberliga, wurde er im Januar 2006 in die erste Mannschaft hochgezogen.
Bis zu seinem Wechsel zu Borussia Mönchengladbach im Sommer 2008 kam Matmour für den SCF auf 83 Einsätze in der 2. Liga und im DFB Pokal (11 Tore, 14 Vorlagen). Nach seiner Zeit bei den Fohlen spielte er noch für die Frankfurter Eintracht, Kaiserslautern, Huddersfield Town, sowie die Münchner Löwen. Seine Karriere beendete der 30-malige Nationalspieler Algeriens im Jahr 2018 nach einem letzten Engagement bei Adelaide United FC.
Abgesehen von zwei kurzen Leihen an Grenoble und Toulouse, war der flexibel einsetzbare Mittelfeldmann von 1998 bis 2008 im Elsass unter Vertrag. In dieser Zeit gewann er zwei Titel: 2001 die Coupe de France und 2005 die Coupe de la Ligue. Nach dem Abstieg Straßburgs in die Ligue 2 nach der Saison 2007/08, wechselte er zum benachbarten SC Freiburg.
Beim damals ebenfalls zweitklassigen SC fand er schnell zurecht und verhalf dem Verein zur Rückkehr ins Oberhaus, 2009 unter Trainer Robin Dutt. Die Zusammenarbeit endete im Dezember 2011 allerdings abrupt, als ihm vom Verein vorgeworfen wurde, Shampoo aus einem Kölner Hotel entwendet zu haben. Im Nachgang zog der SC dies zurück. Einen Weg zurück ins Team gab es für den neunfachen marokkanischen Nationalspieler jedoch nicht mehr. Nach einer mehrjährigen Pause spielte er noch für die SR Colmar und den Kehler FV, bevor er 2019 mit 38 Jahren die Schuhe endgültig an den Nagel hing.
Aus Épinal in den Vogesen kam Charles-Élie Laprévotte 2010 zu Racing Straßburg. Der damals 18-jährige trainierte mit den Profis, spielte jedoch ausschließlich für die zweite Mannschaft. Nachdem Racing Straßburg 2011 den schweren Gang durch die Insolvenz und den Amateurligen gehen musste, wurde Laprévotte zur Saison 2011/12 an den SC Freiburg abgegeben.
In Freiburg spielte der Franzose ebenfalls fast ausschließlich für die zweite Mannschaft, in der Regionalliga. Zu einem einzigen Einsatz in der Bundesliga kam er
dennoch, am vierten Spieltag der Saison 2013/14, gegen Pep Guardiolas FC Bayern München. Im Dreisamstadion stand Laprévotte für seinen gesperrten Landsmann Francis Coquelin sogar in der Startelf.
An dem Tag schafften die Freiburger die Überraschung und sicherten sich, dank dem späten 1-1 Ausgleich durch Nicolas "Chicco" Höfler, einen wichtigen Punkt gegen den Rekordmeister.
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