Ehemalige und aktuelle Racing Spieler für Vereine weltweit


1997/98: Mario Haas

SK Sturm Graz

(getragen, signiert mit Übergabefoto)

Die Grazer Legende Mario Haas absolvierte den Großteil seiner Karriere beim Sturm, mit insgesamt 549 Pflichtspielen, bei 178 Tore und 45 Vorlagen. Neben seinen sieben Titeln in Österreich wurde er auch im Jahr 2001 französischer Pokalsieger mit Racing Straßburg. Allerdings fällt seine Bilanz in Frankreich etwas mager aus, mit drei Toren in 30 Pflichtspielen zwischen 1999 und 2001.

 

Nach seiner Zeit bei Racing Straßburg wechselte Mario Haas zurück zu Sturm Graz. Später, im Jahr 2005, wechselte er dann für zwei Jahre nach Japan zu JEF United. Mit der Mannschaft auf Chiba gewann er zwei mal den Emperor's Cup. Der 43-fache österreichische Nationalspieler (sieben Tore) beendete 2013 seine Profikarriere, bei Sturm Graz.



2006/07: Yannick Kamanan

FC Schaffhausen

(getragen)

Mit keinem wenigeren als Didier Drogba genoss Yannick Kamanan seine fußballerische Ausbildung Ende der 1990er Jahre beim Le Mans UC im Westen Frankreichs. Im Alter von 17 Jahren wechselte er bereits nach England, zu Tottenham Hotspur, konnte sich allerdings nicht durchsetzen und wechselte so zur Saison 2002/03 nach Straßburg, wo er für drei Jahre unterschrieb.

 

Auch im Elsass wurde der gelernte Mittelstürmer nicht richtig glücklich. In seiner ersten Saison kam er lediglich auf drei Einsätze. In den folgenden Spielzeiten wurde er an Dijon und dem GFC Ajaccio verliehen. Er wechselte 2005 nach Belgien zum KV Oostende und ein Jahr später in die Schweiz zum FC Schaffhausen. In einem halben Jahr absolvierte er für Schaffhausen zehn Pflichtspiele und erzielte dabei ein Tor.

 

Es folgten weitere Stationen in Israel, der Türkei, Aserbaidschan und Zypern, bevor er 2015 nach Frankreich zurückkehrte und schließlich in England 2018 seine aktive Karriere nach insgesamt 15 Stationen beendete.



2009/10: Cédric Kanté

Panathinaikos A.O.

(vorbereitet)

Der 43-malige A-Nationalspieler für Mali begann seine Profilaufbahn in seiner Heimatstadt Straßburg im Jahre 2000. Nach mehreren Leihen in die Ligue 2 an Istres und Valence, startete er 2003 für Racing Straßburg durch und blieb drei Spielzeiten fester Bestandteil der ersten Elf. Mit Straßburg feierte er 2005 den Sieg im französischen Ligapokal, stieg allerdings im Jahr darauf in die Ligue 2 ab.

 

So wechselte er im Sommer 2006 zu Ligakonkurrenten OGC Nice, bevor es ihn 2009 nach Griechenland zu Panathinaikos Athen zog. Dort erlebte er einen weiteren Karrierehöhepunkt, als er 2010 griechischer Meister und Pokalsieger wurde. Für Mali nahm er drei mal am Afrika-Cup teil. 2012 führte er seine Adler als Spielführer bis ins Halbfinale, scheiterte jedoch an der Elfenbeinküste. Im Spiel um den dritten Platz setzte sich Mali dann gegen Ghana mit 2-0 durch. Daraufhin  beendete Cédric Kanté seine internationale Karriere.



2009/10: Mamadou Niang

Olympique de Marseille

(vorbereitet für Ligaspiel)

Der gebürtige Senegalese Mamadou Niang wuchs in der nordfranzösischen Hafenstadt Le Havre auf. In der Jugend des Le Havre AC fand er in seinem damaligen Coach Carlos Lopez einen Mentor und Förderer, dem er 1999 nach Troyes folgte. Beim ES Troyes gelang ihm in der Saison 2000/01 dann auch der Durchbruch in der französischen Ligue 1.

 

Nach einer kurzen aber erfolgreichen Leihe an den damaligen Zweitligisten FC Metz in der Rückrunde 2002/03, verpflichtete ihn Racing Straßburg im Juli 2003. In seiner ersten Saison meist im Duett mit Danijel Ljuboja und in seiner zweiten mit Mickaël Pagis, entwickelte sich der Stürmer in Straßburg sehr schnell weiter. In zwei Spielzeiten erzielte er 25 Tore in 63 Spielen und gewann 2005 mit Racing den französischen Ligapokal. Mittlerweile A-Nationalspieler Senegals, wechselte er zur Saison 2005/06 zu Olympique Marseille, das seine längste Station werden sollte. Fünf Jahre spielte Mamadou Niang bei OM, lief 227 mal auf und erzielte dabei 100 Tore und 36 Vorlagen. Er krönte seine Zeit an der Commanderie 2010, mit der französischen Meisterschaft, den Titel des Torschützenkönigs der Ligue 1 und dem erneuten Gewinn des Ligapokals.



2011/12: Danijel Ljuboja

Legia Warszawa

(getragen im Pokal)

Nach seiner Zeit bei Racing Straßburg, wechselte Stürmer Danijel Ljuboja im Januar 2004 in die französische Hauptstadt, zu Paris Saint-Germain. In anderthalb Spielzeiten in Paris konnte er allerdings die hohen Erwartungen nicht ganz erfüllen (56 Spiele, 8 Tore, 2 Vorlagen) und wechselte 2005 in die Bundesliga. Für den VfB Stuttgart, den HSV und den VfL Wolfsburg kam er auf insgesamt 73 Einsätze und erzielte dabei 20 Tore. Nachdem er zwischen 2009 und 2011 wieder in Frankreich aktiv war, wechselte er im Sommer 2011 zu Legia Warschau, wo er in zwei Spielzeiten Meister und zwei mal Pokalsieger wurde.



2013/14: Danijel Ljuboja

RC Lens

(vorbereitet)

Seine aktive Karriere schloss Danijel Ljuboja 2014 im Norden Frankreichs beim RC Lens ab. In seiner letzten Spielzeit erzielte er für die Sang-et-Or in 30 Zweitliga-Einsätzen acht Tore und sechs Vorlagen. Er verhalf so dem RC Lens zum Aufstieg 2014 in das französische Oberhaus.

 

Nach 523 Pflichtspielen, in denen er insgesamt 152 mal einnetzte, beendete er seine 15 Jahre lange Karriere 2014 und übernahm daraufhin in Polen bei Legia Warschau Aufgaben im Scoutingbereich.



2014/15: Kader Mangane
Kayseri Erciyesspor
(getragen in Süper Lig)

Der heutige Sportkoordinator von Racing Straßburg, Kader Mangane, begann seine Karriere im Senegal, bevor er 2001 im Alter von 18 Jahren den Sprung nach Europa wagte und zu Xamax Neuchâtel in die Schweiz wechselte. In der Schweiz und später in Frankreich, bei RC Lens und Stade Rennes entwickelte er sich zu einem soliden und zweikampfstarken innenverteidiger. So spielte er sich in die A-Nationalmannschaft des Senegals, mit der er 2012 den Africa Cup bestritt.

 

Nach seiner Zeit in Rennes, wo er auch den UEFA Pokal, bzw. die Europa League bestritt, spielte Kader Mangane in Saudi Arabien, England und der Türkei. Bei Erciyesspor spielte er anderthalb Jahre, bevor er 2015 zurück nach Frankreich wechselte. Erst ein Jahr für GFC Ajaccio aktiv, wechselte er daraufhin im Sommer 2016 zusammen mit seinem damaligen Coach Thierry Laurey nach Straßburg. Im Elsass schafften die beiden 2017 den Aufstieg in die Ligue 1. Mannschaftskapitän der Blauen in seiner letzten Spielzeit, beendete Mangane seine aktive Karriere im Sommer 2018, nach dem erfolgreichen Klassenerhalt.



2014/15: Majeed Waris
Trabzonspor
(getragen in Europa League Spiel)

Der Nationalspieler Ghanas Majeed Waris schaffte seinen Durchbruch beim schwedischen Erstlgisten BK Häcken, wo er 2012 Torschützenkönig und Vizemeister der Allsvenskan wurde. Nach weiteren Stationen bei Spartak Moskau und Valenciennes, wechselte der Stürmer zur Saison 2014/15 zu Trabzonspor. Beim türkischen Erstligisten kam er zu 29 Einsätzen, darunter fünf in der Europa League, und erzielte dabei vier Tore. 

 

Persönlich erfolgreicher verlief seine folgende Station beim FC Lorient, wo er in zweieinhalb Jahren zwischen 2015 und 2017 insgesamt 73 Pflichtspiele absolvierte, dabei 25 Treffer erzielte und acht weitere vorbereitete. Nach einem etwas unglücklichen Wechsel 2018 zum FC Porto, schaffte er einen neuen Anlauf 2018/19 auf Leihbasis beim FC Nantes. In seinem Stammverein Porto jedoch definitiv auf dem Abstellgleis, schloss er sich im Januar 2020 Racing Straßburg an, erst erneut auf Leihbasis und ab der Saison 2020/21 fest.



2014/15: Jérémy Perbet
Basaksehir Istanbul
(vorbereitet für Süper Lig Spiel)



2015/16: Stefan Mitrovic
KAA Gent
(vorbereitet für Champions League Spiel)

Nachdem er in der Spielzeit 2014/15 ein Jahr lang beim SC Freiburg gespielt hatte, wechselte der Serbe Stefan Mitrovic im Sommer 2015 zu KAA Gent nach Belgien, erst in Form eines Leihgeschäfts und ein Jahr später fest. Drei Jahre blieb der kantige Verteidiger in Gent, in denen er internationale Erfahrung in Europa- und Champions League sammeln konnte.

 

Mit seinem späteren Straßburger Weggefährten Mats Sels erreichte er etwas überraschend 2016 das Champions League Achtelfinale, wo allerdings gegen den VfL Wolfsburg nach zwei knappen Niederlagen (2-3; 0-1) Endstation war. Nach 113 Pflichtspielen für den KAA Gent, wechselte Stefan Mitrovic zur Saison 2018/19 ins Elsass zu Racing Straßburg, wo er sich als fester Bestandteil der Innenverteidigung durchsetzte und die Kapitänsbinde übernahm.



2015/16: Lionel Carole

Galatasaray Istanbul

(getragen in Pokalspiel)

In der renommierten Fußballakademie des FC Nantes Atlantique entwickelte sich Linksfuß Lionel Carole früh zum französischen U17 Nationalspieler. Mit den Profis der Canaris kam er in der Ligue 2 bereits 2010 regelmäßig zum Einsatz, im Alter von 19 Jahren. Sein Wechsel Anfang 2011 zu Benfica Lissabon kam daraufhin sehr früh. So entwickelte sich Carole daraufhin in der zweiten Mannschaft Benficas, sowie über eine Leihe an den französischen Zweitligisten CS Sedan-Ardennes.

 

Ab der Saison 2013/14 nahm seine Karriere an Fahrt auf. Bei Zweitligist ES Troyes spielte er zwei Jahre und führte die Mannschaft 2015 zum Aufstieg in die Ligue 1 und wurde dabei in die beste Elf des Jahres gewählt. Es folgte sein Wechsel in die Türkei zu Galatasaray Istanbul, wo er 2016 gleich erste Erfolge feierte, mit einem Pokal- und einem Superpokalsieg. Verletzungsprobleme warfen ihn allerdings 2017 zurück und er verlor seinen Stammplatz. Nach einer unglücklichen Leihe an den FC Sevilla 2017/18, kehrte er im Sommer 2018 nach Frankreich zurück und unterschrieb bei Racing Straßburg.



2015/16: Idriss Saadi
Cardiff City
(vorbereitet)

Geboren in Valence im Süden Frankreichs, begann der bullige Stürmer seine Profikarriere 2010 bei der AS Saint-Etienne. Richtig durchsetzen konnte er sich dort allerdings nicht und nach zwei Leihen in die Ligue 2 an Stade Reims und GFC Ajaccio, verließ er die Grünen im Januar 2014 Richtung Clermont in der zweiten französischen Liga. Nach anderthalb relativ erfolgreichen Jahren in der Auvergne, wo er 20 Tore in 42 Pflichtspielen erzielte, wurde er im Sommer 2015 von Cardiff City verpflichtet. Der Erfolg blieb ihm in der walisischen Hauptstadt verwehrt, so kam er in der Saison 2015/16 lediglich auf zwei Kurzeinsätze im Championship.

 

Nach einer Leihe nach Belgien, verpflichtete ihn Racing Straßburg nach dem Aufstieg in die  Ligue 1 im Sommer 2017. Auch im Elsass wurde er bis dato nicht wirklich glücklich. Die Rolle des Sturmtanks wurde vom vielseitigen und technisch versierten Ludovic Ajorque eingenommen. Für Idriss Saadi blieb oft nur ein Platz auf der Ersatzbank übrig. Immerhin erzielte er bislang in 36 Einsätze für Straßburg fünf Tore.



2016/17: Dimitar Rangelov
Konyaspor
(vorbereitet)

Nach ersten Stationen in Straßburg, Aue und Cottbus, schaffte es der Bulgare Dimitar Rangelov 2009/10 nicht, sich in Dortmund durchzusetzen. So wurde er nach einem Kurzeinsatz am ersten Spieltag der Saison 2010/11 an Maccabi Tel-Aviv in Israel verliehen. Ein Jahr später verlieh ihn der BVB erneut, diesmal an seinen ehemaligen Verein Energie Cottbus, mittlerweile in der zweiten Liga. Dort fand er dank mehr Einsatzzeiten zu seiner alten Torgefährlichkeit zurück.

 

So wechselte Rangelov im Sommer 2012 in die schweizer Super League zum FC Luzern. Auch dort war er torgefährlich, lief in zwei Jahren 62 mal auf und steuerte 19 Tore bei, sowie acht Torvorlagen. Zur Spielzeit 2014/15 zog er weiter in die Türkei, wo er insgesamt drei Jahre für Konayspor spielte: die längste Station seiner Karriere außerhalb seiner Heimat Bulgarien. 2017 krönte er seine Zeit im Klub, mit dem Gewinn des türkischen Pokals. Er verließ daraufhin den Klub und spielte in der Folge erneut für seine ex-Vereine Cottbus und Slavia Sofia, bevor er sich 2021 NOFV-Oberligist VfB Krieschow anschloss.



2017/18: Magaye Gueye
Adanaspor
(getragen am 18.12.2017 gegen Istanbulspor)

In der Pariser Region geboren, wechselte der franko-Senegalese Magaye Gueye 2002 mit nur 12 Jahren in die Jugendakademie von Racing Strasßburg.

Noch vor seinem 18. Geburtstag kam der bullige Stürmer im Früjahr 2008 zu ersten Einsätzen für die zweite Mannschaft im viertklassigen CFA. Der Durchbruch bei den Profis gelang ihm nur ein Jahr später. So kam Magaye Gueye bis 2010 für Straßburg auf 30 Pflichtspieleinsätze in der Ligue 2 und den Pokalen. Seine starke Bilanz von 11 Toren und drei Vorlagen machte ihn zum französischen U21-Nationalspieler und schnell für größere Vereine interessant.

 

So verließ Magaye Gueye Racing Straßburg im Sommer 2011 und spielte in der Folge in England, beim FC Everton und dem FC Millwall, bevor er im Sommer 2015 zum türkischen Zweitligisten Adanaspor wechselte. Bereits nach einem Jahr feierte der Stürmer mit seinem neuen Verein den Aufstieg in die Süper Lig, wozu er mit sieben Toren und neun Vorlagen maßgeblich beitrug. Auch in der Folgesaison im türkischen Oberhaus torgefährlich, konnte er allerdings trotz 16 weiterer Torbeteiligungen den Rückfall Adanaspors 2017 in die 1. Lig nicht verhindern. Zur Saison 2018/19 verließ er den Klub nach drei Jahren und spielte in der Folge unter anderen in Azerbaidschan beim Qarabag FK, wo er 2019 die Gruppenphase der Europa League bestritt und 2020 den Meistertitel holte.



2017/18: Kévin Gameiro
Atlético Madrid
(getragen in Ligaspiel)

Aus dem Pariser Umland kam der junge Kevin Gameiro im Jahre 2004 in den Nachwuchsbereich von Racing Straßburg. Bereits ein Jahr später kam er zu ersten Einsätzen und ersten Toren. Bis zu seinem Wechsel 2008 zum FC Lorient absolvierte "cochonou" für Racing 66 Spiele, erzielte dabei 15 Tore und entwickelte sich zum Jugendnationalspieler Frankreichs.

 

Bis 2021 noch beim FC Valencia aktiv (nach Stationen bei PSG, dem FC Sevilla und Atletico Madrid) entwickelte sich Gameiro zum 13-fachen französischen A-Nationalspieler. Mit rund 650 Spielen, 224 Toren und 74 Vorlagen in Frankreich und Spanien gehört er zum Kreis der erfolgreichsten Straßburger seit den 2000er Jahren: mit Paris Saint-Germain wurde er französischer Meister, mit dem FC Sevilla und Atlético Madrid ganze vier mal Europa League Sieger. Zur Saison 2021/22 kehrte er nach 13 Jahren zurück zu Racing Straßburg.



2018/19: Khalid Boutaïb
Yeni Malatyaspor
(vorbereitet für das Ligaspiel am 18.08.2018 gegen Fenerbahce)

Mittlerweile 20-facher A-Nationalspieler Marokkos, begann Khalid Boutaïb seine Laufbahn in seiner Heimtastadt beim französischen Amateurverein FC Bagnols Pont. Über weitere Stationen bei den Drittligisten ES Uzès und Luzenac, wechselte er 2014 zu Zweitligist GFC Ajaccio, wo er erstmals auf Coach Thierry Laurey traf. Gemeinsam schafften sie 2015 den überraschenden Aufstieg in die Ligue 1. Nachdem Spieler und Trainer im Sommer 2016 zu Racing Straßburg wechselten, wiederholten sie diese Leistung 2017, mit einem erneuten Aufstieg ins Oberhaus. Mit 25 Torbeteiligungen hatte Boutaïb daran einen riesigen Anteil.

 

Leider konnte Racing Straßburg seinen Stürmer nur ein Jahr halten. Boutaïb wechselte ins Ausland und spielte daraufhin für den türkischen Erstligisten Yeni Maltyaspor und dem ägyptischen Topteam al Zamalek SC, wo er 2019 den CAF Confederations Cup gewann. In Schwierigkeiten bei Zamalec, verließ er Kairo Anfang 2020 und kehrte nach Frankreich zurück. Nach einem Engagement bei Zweitligist Le Havre, wechselte er im Januar 2022 zum Paris FC, um ein drittes Aufstiegsprojekt mit Trainer Thierry Laurey in Angriff zu nehmen.



2019/20: Mahamé Siby
Valenciennes FC
(vorbereitet)

Geboren 1996 in Bobigny, startete die Profikarriere des jungen Franzosen mit Wurzeln aus dem Mali relativ spät. 2018 kam er nach Valenciennes, spielte jedoch hauptsächlich in der zweiten Mannschaft. In sechs Profieinsätzen für die erste Mannschaft stach er ins Auge der Racing Scouts, die ihn im Juli 2020 nach Straßburg holten.

 

Am 26.08.2019 gewann der VAFC am fünften Spieltag der Ligue 2 mit 1-0 in Guingamp. Mahamé Siby kam bei diesem Spiel nicht zum Einsatz.



2019/20: Bakary Koné

Arsenal Tula

(getragen)

Nach seiner Leihe 2017/18 an Racing Straßburg, wechselte der damals 30 Jahre alte Verteidiger nicht zu seinem Stammverein nach Malaga zurück. Er verließ Spanien und wechselte in die Türkei zu Ankaragücü, wo er allerdings nur ein halbes Jahr, bis Anfang 2019, blieb.

 

Er wechselte im Februar 2019 zu Arsenal Tula, in die russische Premier Liga. Unter anderem verletzungsbedingt kam Koné in Russland allerdings kaum zum Einsatz. Nachdem sein Vertrag in Tula Im Juli 2020 endete, zog es ihn einige Monate später nach Indien, zu den Kerala Blasters.



2020/21: Mickaël Cuisance

Olympique de Marseille

(getragen in Ligaspiel)

Nach seiner ersten Spielzeit beim FC Bayern München, in der er Schwierigkeiten hatte sich im Ensemble der Münchner Bayern durchzusetzen, wurde Mickaël Cuisance für die Saison 2020/21 an Olympique Marseille in die französische Ligue 1 verliehen. Bei OM konnte er überzeugen und wurde in Liga, Pokal und Champions League 30 mal eingesetzt.

 

Nach seiner Leihe in Südfrankreich, kehrte der gebürtige Straßburger im Juli 2021 nach München zurück, wo er unter dem neuen Trainer Julian Nagelsmann die Chance zu einem neuen Anlauf beim deutschen Rekordmeister erhielt.



2021/22: Yannick Aguemon

Oud-Heverlee Leuven

(vorbereitet für das Spiel gegen Zulte-Waregem am 24.07.2021, Zertifikat)

Nach seiner Zeit in Straßburg, von Mitte 2014 bis Anfang 2016, wechselte der Beniner Yannick Aguemon zum belgischen Zweitligisten Union Saint-Gilloise. Dort blieb er anderthalb Jahre, bevor er zur Saison 2017/18 zu Ligakonkurrent OH Leuven weiterzog. Gleich in seiner ersten Spielzeit überzeugte der Außenstürmer in seinem neuen Verein, mit 21 Torbeteiligungen in Liga, Playoffs und Pokal. In 2020 feierte er mit OH Leuven den Aufstieg in die Jupiler Pro League: sein bislang größter Erfolg.



2021/22: Nouha Dicko

Gaziantep FK

(vorbereitet für Süper Lig Spiel)

Mit 15 Jahren wechselte Nouha Dicko 2007 aus der Pariser Region nach Straßburg. Dort spielte der Angreifer sowohl in der Jugend als auch in der zweiten Mannschaft, bevor er in der Saison 2010/11 zu ersten Einsätzen kam, damals im drittklassigen Championnat National. Nach dem Absturz des Vereins in die Amateurwelt wurde sein Vertrag 2011 aufgelöst und er wechselte nach England.

 

Auf der Insel spielte Nouha Dicko den größten Teil seiner Karriere, von 2011 bis 2019. Meist im Championship unterwegs, absolvierte er 215 Pflichtspiele für Wolverhampton, Hull City, Blackpool, Wigan und Rotherham. Er kam dabei auf 57 Tore und 23 Vorlagen, was ihn 2014 in den Kreis der A-Nationalmannschaft Malis brachte. Nach einer Leihe 2019/20 an Vitesse Arnheim und einer kurzen vereinslosen Zeit im Sommer 2020, unterschrieb er mit 28 Jahren beim türkischen Erstligisten Gaziantep FK. Fester Bestandteil der ersten Elf, konnte er bislang fünf Tore und zwei Vorlagen für seinen neuen Klub beisteuern.



2021/22: Abdallah Ndour

FC Sochaux-Montbéliard

(getragen am 21.09.2021 in Guingamp, Spielspuren)

Nach sechs Jahren in Straßburg wechselte Verteidiger Abdallah Ndour im Sommer 2020 zum FC Sochaux-Montbéliard. Beim Zweitligisten kam er schnell gut zurecht und setzte sich als Stammspieler auf der linken Abwehrseite durch. Die erste Saison Ndours in Sochaux endete 2020/21 mit einem guten  siebten Rang in der Ligue 2. Es schlossen sich daraufhin mit Ismaël Aaneba und Marvin Senaya zwei ehemalige Straßburger Teamkollegen Ndours dem FC Sochaux an. In der Hinrunde 2021/22 setzte sich das Team auf den oberen Rängen der Tabelle fest und peilt nun 2022 die Rückkehr ins französische Oberhaus an, nach mittlerweile acht Jahren Zweitklassigkeit.



2021/22: Lionel Carole

Kayserispor

(vorbereitet für Süper Lig Spiel)

Nach seiner Zeit bei Galatasaray und dem FC Sevilla, verstärkte Linksfuß Lionel Carole zur Saison 2018/19 Racing Straßburg. Auch im Elsass gewann er einen Titel, 2019 mit dem französischen Ligapokal. Nach 82 Pflichtspieleinsätzen und dem Ablauf seines Vertrags, verließ er das Elsass im Sommer 2021. Er kehrte in die türkische Süper Lig zurück und unterschrieb bei Kayserispor. Dort konnte sich Carole direkt durchsetzen und wurde schnell zum Stammspieler auf der linken Abwehrseite.



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