Caykur Rizespor Kulübü


2015/16: Dhurgham Ismail Dawood Al-Quraishi

Caykur Rizespor

(getragen in Süper Lig)

Der irakische Nationalspieler Dhurgham Ismail begann mit dem Vereinsfußball in seiner Heimat und unterschrieb 2010 seinen ersten Profivertrag, beim irakischen Topklub aus Bagdad, Al-Shorta SC. Bereits in seiner ersten Saison erkämpfte sich der 16-Jährige einen Stammplatz und gewann mit dem Erstligisten 2013 die irakische Meisterschaft, seinen ersten Titel. Anfang 2015 bstritt er mit dem Irak die Asienmeisterschaft in Australien und erreichte dort einen respektablen vierten Platz.

 

Im Sommer 2015 verließ der Linksfuß seine Heimat und unterschrieb beim türkischen Erstligisten Caykur Rizespor einen Fünfjahresvertrag. Auch hier wurde Dhurgham schnell fester Bestandteil der Stammelf und kam daraufhin auf 68 Pflichtspieleinsätze in knapp zwei Jahren. Leider verletzte er sich zum Ende der Spielzeit 2016/17 schwer am Knie und fiel so die gesamte Saison 2017/18 aus. So kehrte er Anfang 2019 in den Irak zurück, wo er für Al Shorta SC, Al-Zawraa SC und al-Quwa al-Dschawiya in der Iraqi premier league spielte.



2017/18: Alexander Milošević

Caykur Rizespor

(getragen, Spielspuren)

Mit großen Erwartungen wechselte Anfang 2015 der damals 23-jährige Schwede Alexander Milosevic von AIK Solna zu Besiktas Istanbul. Seine Zeit in der Türkei verlief jedoch enttäuschend. Nach nur wenigen Einsätzen in seinem ersten Jahr am Bosporus, wurde der Innenverteidiger Anfang 2016 nach Deutschland verliehen, erst an Hannover 96 und später zur Spielzeit 2016/17 an Darmstadt 98. In anderthalb Jahren kam er dabei regelmäßig zum Einsatz und absolviertere immerhin 30 Pflichtspiele in der Bundesliga und im DFB Pokal.

 

Nach seiner Rückkehr aus Deutschland im Sommer 2017, wurde der schwedische A-Nationalspieler von Besiktas Istanbul direkt an den türkischen Zweitligisten Caykur Rizespor weiter verliehen. Am schwarzen Meer wurde er allerdings nur sporasdisch eingesetzt. So blieb er nur drei Monate, bevor er im Dezember 2017 nach Istanbul zurückkehrte und seinen Vertrag definitiv auflöste. Er kehrte so im Februar 2018 zu AIK Solna zurück, wo er noch im gleichen Jahr den Gewinn der schwedischen Meisterschaft feiern konnte.



2020/21: Loïc Rémy
Caykur Rizespor

(getragen)

Der 31-fache französische A-Nationalspieler war in seiner Karriere in Frankreich, England und Spanien aktiv, bis er 2020 nach Rize in die Türkei wechselte. Seine bedeutendsten Erfolge konnte der Stürmer bis 2012 in Frankreich mit Lyon und Marseille feiern, mit dem Gewinn zweier Meistertitel, einer Coupe de France, sowie dreier Ligapokale. Mit José Mourinhos FC Chelsea gewann er zudem 2015 in England das Double von Meisterschaft und League Cup. Im Alter von 33 Jahren wechselte Rémy zur Saison 2020/21 zum türkischen Erstligisten Rizespor, wo er sich trotz Verletzungspech durchsetzen konnte.



2021/22: Gedson Carvalho Fernandes
Caykur Rizespor

(vorbereitet für Ligaspiel)

Mit zehn Jahren schloss sich Gedson Fernandes der Talentschmiede Benfica Lissabons an. Bereits in der Jugend spielte er international erfolgreich: 2016 wurde er mit Portugal U17-Europameister; ein Jahr später erreichte er mit Benfica das Finale der UEFA Youth League. Nach Einsätzen für die Reserve kam Gedson ab 2018 auch für die erste Mannschaft Benficas zum Einsatz und gewann 2019 mit den Águias auch prompt seinen ersten portugiesischen Meistertitel.

 

Im Januar 2020 verlieh ihn Benfica für anderthalb Jahre an Tottenham Hotspur. Die Kaufoption zogen die Spurs allerdings nicht, sodass Gedson nach nur einem Jahr die Insel wieder verließ. Nahtlos verlieh ihn Benfica zur Rückrunde 2020/21 an Galatasaray Istanbul, wo er stark spielte und nur um Haaresbreite den zweiten Meistertitel in seiner noch jungen Karriere verpasste. Nach einer unglücklichen Rückkehr zu Benfica im Sommer 2021, gab Besiktas Istanbul Anfang Februar 2022 die Verpflichtung Gedsons zur neuen Spielzeit bekannt. Die Rückrunde 2021/22 betritt Gedson bereits nicht mehr in Lissabon, sondern in der türkischen Süper Lig, auf Leihbasis für Caykur Rizespor.



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