Trikots von weiteren Vereinen Südamerikas


2015: Gustavo Bou

Racing Club de Avellanda - Argentinien

(getragen in Copa Libertadores)

Der Mittelstürmer aus Argentinien Gustavo Bou begann seine Laufbahn in Buenos Aires, bei der Jugend von River Plate. Bis 2012 spielte er im Verein, konnte sich allerdings im jungen Alter nicht nahhaltig durchsetzten. So wurde der 22-Jährige in den Folgejahren mehrmals verliehen, bevor er sich im Sommer 2014 dem Racing Club Avellanda anschloss.

 

Erst noch von River Plate verliehen, verpflichtete ihn Racing Club im Januar 2015 fest. Bis Sommer 2017 spielte er für Racing und hatte dabei seine erfolgreichste Zeit, mit 92 Pflichtspielen, 43 Toren und 15 Vorlagen. In der Copa Libertadores schaffte er mit Racing den Einzug ins Viertelfinale, scheiterte dort allerdings (0-1;0-0) knapp an Club Guaraní aus Paraguay. Er wechselte im Sommer 2017 zu Club Tijuana nach Mexiko, mit denen er bis ins Halbfinale der Liguilla Clausura 2018 kam. Er wechselte später in die US-amerikansche MLS und spielte unter Trainer Bruce Arena bei New England Revolution.



2017: Franco Armani

Atlético Nacional - Kolumbien

(getragen in Ligaspiel)

Die Karriere des Torwarts Franco Armani spielte sich in Kolumbien und seinem Heimatland Argentinien ab. Am Anfang seiner Laufbahn bei den Estudiantes de la Plata unter Vertrag, entwickelte er sich über Leihgeschäfte an kleinere Teams, bevor er 2010 nach Medellín zu Atlético Nacional wechselte.

Siebeneinhalb Jahre blieb Armani in Medellín und prägte eine erfolgreiche Zeit. Fünf mal wurde er Meister, gewann 2016 die Copa Libertadores und 2017 die Recopa Sudamericana. Nach diesem erfolgreichen Kapitel in Kolumbien wechselte er Anfang 2018 zurück nach Argentinien, zu River Plate. Auch mit den Millionarios gewann er daraufhin die Copa Libertadores, sowie die Recopa Sudamericana. Der Wechsel brachte ihn ebenfalls in den Kader der argentinischen Nationalelf, mit der er 2021 die Copa América gewann.



2018: Joaquín Lencinas

Monagas SC - Venezuela

(getragen in der Copa Libertadores)

Lange spielte Joaquín Adán Lencinas im argentinischen Córdoba, bei Instituto de Córdoba und Club Atlético Alumni, bevor er 2013 nach Peru wechselte. Der Innenverteidiger spielte in der Folge für mehrere Vereine in Peru, Venezuela und Ecuador. Eine seiner längeren Stationen hatte "el Gallo" Lencinas beim Monagas SC in Venezuela.

 

Von Anfang 2017 bis Mitte 2018 spielte er bei den Azulgranas, kam dabei auf 52 Pflichtspieleinsätze und traf dabei immerhin vier mal. Nach dem Gewinn der venezolanischen Meisterschaft 2017, spielte er daraufhin die Gruppenphase der Copa Libertadores. Monagas überlebte die schwere Gruppe allerdings nicht. Sie verabschiedeten sich aus dem Wettbewerb nach jeweils zwei Niederlagen gegen den Titelverteidiger Grêmio Porto Alegre und Cerro Porteño aus Paraguay, sowie einer weiteren Niederlage gegen Defensor SC aus Uruguay.



2018: Brayan Véjar

CSD Colo Colo - Chile

(vorbereitet für Copa Libertadores)

Der junge Chilene Brayan Véjar schaffte seinen Durchbruch beim Erstligisten CD Huachipato im Jahre 2013, als er zu ersten Einsätzen in der  ersten chilenischen Liga kam. Dort setzte er sich in der ersten Mannschaft durch und bestritt mit der Mannschaft in den Folgejahren die Copa Sudamericana. So wurde Colo Colo aus Santiago de Chile auf ihn aufmerksam und verpflichtete ihn im Sommer 2016.

 

Mit seinem neuen Verein Colo Colo holte Brayan Véjar 2017 das chilenische Double von Meisterschaft sowie natienalem Pokal und bestritt so 2018 die Copa Libertadores. Dort schaffte der Klub mit dem Erreichen des Viertelfinals sein bestes Ergebnis seit langer Zeit. Allerdings war dann gegen die Brasilianer von Palmeiras São Paulo Endstation.



2019: Francisco "Panco" Portillo

CD Universidad de Concepción - Chile

(Spielertrikot)

Bis auf eine dreijährige Station bei CD Puerto Montt von 2010 bis 2012, war Francisco Portillo während seiner gesamten Profilaufbahn für den chilenischen Erstligisten CD Universidad de Concepción aktiv. Mit 146 Einsätzen gehört der gebürtige Paraguayaner, auch genannt Panco, zu den Rekordspielern des chilenischen Vereins. 2019 schaffte es der Mittelfeldspieler mit seiner Mannschaft bis in die Gruppenphase der Copa Libertadores, wo man allerdings als Gruppenletzter ausschied. Mit 33 Jahren verließ Portillo Ende 2020 den Verein, für den er zehn Jahre lang gespielt hatte.



2020: Ramón "Wanchope" Ábila

Boca Juniors Buenos Aires - Argentinien

(getragen in der Copa Libertadores)

Der argentinische Stürmer Ramón Ábila stand am Anfang seiner Karriere zwischen 2007 und 2013 beim argentinischen Zweitligisten Instituto AC Córdoba unter Vertrag. Nach mehreren Ausleihen schaffte er den Durchbruch 2015 nach seinem Wechsel zu CA Huracán. Dort kam er zu Einsätzen in der ersten Liga, sowie in der Copa Libertadores. In zweieinhalb Jahren erzielte er für den Verein  aus Buenos Aires in 77 Pflichtspielen 40 Tore.

 

So wechselte der Stürmer 2016 im Alter von 26 Jahren zum brasilianischen Top Club Cruzeiro Belo Horizonte, wo er in einem Jahr, in 33 Pflichtspielen elf Tore erzielen konnte. Nur ein Jahr später holten ihn die Boca Juniors nach Buenos Aires zurück. Nach einer kurzen Leihe an seinen ehemaligen Verein CA Huracán, spielte er sich ab 2018 in die Stammelf der Boca Juniors. Bislang konnte der Stürmer in 77 Pflichtspielen 33 Tore schießen und 13 weitere vorbereiten. Eines seiner Tore für Boca erzielte Ramón Ábila am 03.03.2020 im ersten Gruppenspiel der Copa Libertadores in Venezuela beim 1-1 gegen Caracas FC.



2020: Edwin Cardona

Boca Juniors Buenos Aires - Argentinien

(getragen in der Copa Libertadores)

Nach seinem Jahr 2019 bei CF Pachuca, schloss sich Edwin Cardona Anfang 2020 den Xolos in Tijuana an. Nach acht Monaten erfolgte eine erneute Leihe an die Boca Juniors aus Buenos Aires.

 

 

Am 23.12.2020 stand Cardona beim 2-0 Copa Libertadores Sieg gegen Racing Club eine Viertelstunde auf dem Platz und trug seinen Teil an die Qualifikation für das Halbfinale bei. Dort verloren die Boca Juniors allerdings gegen die Brasilianer des FC Santos.



2021: Matías Barbero

Atenas de Río Cuarto - Argentinien

(getragen)

Über 100 Jahre ist der Verein aus Ciudad de Río Cuarto in Argentinien alt. Hinter den Estudiantes ist Atenas der zweiterfolgreichste Verein in der Region  um Río Cuarto, im Zentrum Argentinens. Während die Estudiantes in der Primera B Nacional angesiedelt sind, der argentinischen zweiten Liga, spielte Atenas 2020 im viertklassigen Torneo Regional Federal Amateur. 

 

Der Flügelspieler Matías Barbero, der bereits 2017 für Atenas aktiv war, kehrte im Januar 2021 zum Verein zurück, um das angestrebte Ziel des Vereins zu untertützen: den Aufstieg in die drittklassige Federal A zu schaffen.



2021: Djorkaeff Reasco

LDU Quito - Ecuador

(getragen in Copa Libertadores)

Bis auf eine kurze Station bei Clan Juvenil, spielte der Ecuadorianer Djorkaeff Reasco in der Jugend durchgängig in der Hauptstadt Quito, bei Liga Deportiva Universitaria, kurz LDU Quito. Ab 2016 spielte er hauptsächlich mit der zweiten Mannschaft, bevor er 2020 für ein Jahr nach Mexiko an Zweitligist Dorados de Sinaloa verliehen wurde. Der Stürmer kehrte Anfang 2021 zurück in seine Heimat und sammelte etwas Einsatzzeit in Liga, Pokal und sogar in der Copa Libertadores, wo er zu einem kurzen Einsatz gegen La Calera aus Chile kam.



2021: Francisco Pastor Bautista

The Strongest La Paz - Bolivien

(vorbereitet für Copa Libertadores Gruppenspiel)

Ab dem Alter von neun Jahren spielte "Fran" Pastor Bautista in der Jugend von Real Madrid, wo er 2013 in die dritte Mannschaft integriert wurde. Mehrmals wurde er daraufhin an spanische Drittligisten verliehen, bevor ihn Real Anfang 2015 fest an CD Guijuelo, bei Salamanca, abgab. In den Folgejahren wechselte Fran Pastor mehrmals innerhalb Spaniens, immer auf Drittliga-Ebene.

Im Januar 2020 entschloss sich der kleine Offensivmann und ehemalige U17 Nationalspieler Spaniens zu einem Wechsel nach Südamerika und schloss sich dem Bolivianischen Erstligisten Real Potosí an. Dort schlug er schnell ein und erzielte in seiner ersten Saison 10 Tore und sechs Vorlagen in 16 Ligaspielen. Im ersten Halbjahr 2021 spielte er für Ligakonkurrent The Strongest La Paz, wo er unter anderem drei mal in der Copa Libertadores auflief. Nach nur wenigen Einsätzen kehrte er jedoch im Sommer 2021 zu Real Potosí zurück.



2021: Ezequiel Schelotto

Racing Club de Avellanda - Argentinien

(vorbereitet für Copa Libertadores Spiel am 05.05.2021 gegen Sao Paulo)

Ezequiel Schelotto begann seine Karriere in Argentinien bei CA Banfield, bevor er mit 21 Jahren im Juli 2008 nach Italien zur AC Cesena wechselte. Dort gelang ihm bis 2010 der direkte Durchmarsch aus der drittklassigen Serie C1 in die Serie A. Es folgten bis 2015 viele Wechsel und Leihen innerhalb Italiens, wo er unter anderem noch für Inter und Atalanta spielte, bevor er sich im November 2015 Sporting Lissabon anschloss. Mit seinem neuen Verein wurde er 2016 Vizemeister und bestritt somit die Gruppenphase der darauf folgenden Champions League.

 

Nach einem weiteren Wechsel 2017, diesmal in die englische Premier League zu Brighton & Hove Albion, kehrte der Verteidiger Anfang 2021 zurück in die Heimat. Er schloss sich dem Racing Club de Avellanda an und kam im Frühjahr 2021 bereits zu ersten Einsätzen im argentinischen Ligapokal und der Gruppenphase der Copa Libertadores.



2021: Jesús Pretell

Club Sporting Cristal - Peru

(getragen in der Copa Libertadores am 25.05.2021 gegen Sao Paulo)

2015 schloss sich Jesús Pretell mit 16 Jahren der Jugend von Sporting Cristal an, in der peruanischen Hauptstadt Lima. Drei Jahre später wurde der junge Spieler in die erste Mannschaft der Cerveceros integriert, entwickelte sich im Anschluss allerdings hauptsächlich durch Leihen an peruanische Ligakonkurrenten weiter.

 

Nach seiner Rückkehr 2021 zu seinem Stammverein, kam er für Sporting Cristal zu zwei Einsätzen in der Copa Libertadores, gegen den FC São Paulo. Der mittlerweile 22-jährige Mittelfeldspieler kam auch in der Liga zu mehreren Einsätzen und gewann mit Sporting Cristal die Phase 1 der peruanischen Meisterschaft, nach einem Finalsieg (2-0 n.V.) gegen Universidad San Martín.



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